Die besten Bilder aus Australien

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Formel 1: Trainingsauftakt in Australien

— 18.03.2016

Rosberg in der Mauer, Hamilton Schnellster

Die Formel 1 fährt endlich wieder: Los ging es im Albert Park von Melbourne jedoch mit Regen - und zwei Bestzeiten von Weltmeister Lewis Hamilton.

So lief das zweite Training:

Kein Auftakt nach Maß für Nico Rosberg: Statt ganz oben auf der Zeitenliste, so wie Mercedes-Teamkollege und Dauerrivale Lewis Hamilton, fand sich der Deutsche am ersten Tag der neuen Formel-1-Saison in der Mauer wieder! Bereits nach einer halben Stunde in der zweiten Trainingssitzung rutschte Rosberg mit seinem Silberpfeil im Mittelsektor in die Wand. Beim Herausbeschleunigen hatte der Vizeweltmeister auf der seifigen Piste die Kontrolle verloren. "Ärgerlich. Anderthalb Minuten vorher haben wir noch diskutiert, dass es für Nico zu nass ist und besser wäre, wenn wir ihn reinholen. Aber nachher ist man natürlich immer schlauer", erklärte Boss Toto Wolff mit Blick auf den Zwischenfall.
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Kaputter Frontflügel: Rosberg landete in der Wand

Rosberg schleppte sich mit seiner deformierten Frontpartie zwar noch ein paar Kuven weit, wurde dann aber nach Ansage der FIA via Funk vom Team angewiesen, das Auto abzustellen. Sein Training war damit vorzeitig beendet. Besser machte es Stallkollege Lewis Hamilton: Der Brite fuhr bei den schwierigen Bedinungen zu Beginn einfach gar nicht. Als es im Verlauf der Session dann trockener wurde, kam der Weltmeister aus seiner Box und knallte wie schon im ersten Training die Bestzeit hin. Erneut vier Zehntel nahm er dem Zweitplatzierten ab, der diesmal Nico Hülkenberg (Force India) hieß. Dritter wurde Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen, Platz vier ging an Lokalmatador Daniel Ricciardo, der damit den guten Eindruck Red Bulls aus dem ersten Training bestätigte.
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Sebastian Vettel belegte hinter Carlos Sainz Jr. (Toro Rosso) und den beiden McLaren-Honda von Fernando Alonso und Jenson Button den achten Platz. "Viele Erkenntnisse kann man daraus nicht ziehen. Das Auto läuft und fühlt sich gut an. Aber der Rest war heute verschwendete Zeit, denn wenn es am Sonntag trocken ist, helfen uns solche Bedingungen natürlich nicht", sagte Vettel über die verregnete Vorbereitungszeit. Pascal Wehrlein im Manor wurde zum Abschluss seines ersten Trainingstages in der Formel 1 Zwölfter. Rosberg ging schlussendlich als 15. in die Wertung der Session ein, da einige Piloten wegen der durchwachsenen Wetterverhältnisse gleich ganz auf eine gezeitete Runde verzichteten.

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So lief das erste Training:

Zumindest auf der regennassen Strecke war Sebastian Vettel am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit schon einmal der Erste: Als erster Pilot ging der Ferrari-Star beim Auftakttraining zum Australien GP auf die Strecke und eröffnete so die Saison 2016. Geöffnet hatte zu Beginn der Session aber auch der Himmel seine Schleusen. In einer daher mäßig aussagekräftigen Trainingssitzung blieb Vettel als einziger Pilot neben Carlos Sainz Jr. (Toro Rosso) am Ende ohne Zeit. Auch legte der deutsche Vierfach-Weltmeister nur acht Runden hin. Die erste Bestzeit des neuen Jahres ging derweil an Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes.

Das Warten ist vorbei: Die Formel 1 fährt wieder

Mit etwas mehr als vier Zehnteln setzte sich der Brite auf der zwischenzeitlich abgetrockneten Piste an die Spitze der Zeitenliste. Zweiter wurde Daniil Kvyat im Red Bull, Dritter dessen Teamkollege und Landsmann Daniel Ricciardo. Der Lokalmatador sorgte kurz vor Ende des Trainings bei wieder einsetzendem Regen allerdings kurz für Aufregung, als er mit seinem neuen RB12 im Kiesbett stehen blieb. Trotz der wechselhaften Wetterverhältnisse am meist traditionell an Drehern reichen Auftaktfreitag, blieb die Session insgesamt aber arm an Zwischenfällen. Lediglich Valtteri Bottas, Rio Haryanto und Kimi Räikkönen fanden sich kurzzeitig neben der Strecke wieder.

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Für Nico Hülkenberg (Force India) verlief die erste Ausfahrt des Jahres stark: Der Emmericher konnte sich hinter dem Top-Trio auf den vierten Platz schieben, allerdings mit 1,6 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Hamilton. Der junge Max Verstappen wurde Fünfter, direkt vor Mercedes-Star Nico Rosberg, der es im ersten Training deutlich ruhiger angehen ließ als sein Silberpfeil-Rivale Hamilton und mit elf Runden auch drei Umläufe weniger drehte als sein Teamkollege. Die meisten Runden im ersten Training gingen auf das Konto von Jenson Button. Mit 16 Umläufen wurde er am Ende Achter, eine Position hinter McLaren-Honda-Kollege Fernando Alonso. Pascal Wehrlein beendete sein erstes F1-Training auf Rang 16.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / SKY

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