Die besten Bilder aus Monza

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Formel 1: Trainingsauftakt in Monza

— 02.09.2016

Mercedes dominiert, Ferrari lauert

Lewis Hamilton mit der Tagesbestzeit: Mercedes vor Ferrari an Tag eins in Italien. Bernie Ecclestone freut sich indes, dass die F1 noch lange in Monza fährt.

Die wichtigste Nachricht am Monza-Freitag spielte sich neben der Strecke ab: Die Formel 1 bleibt auch in Zukunft auf dem legendären Autodromo nördlich von Mailand. Mitten während des zweiten Trainings traten F1-Boss Bernie Ecclestone und Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobilverbandes ACI, vor die Presse und verkündeten die Vertragsverlängerung: "Drei weitere Jahre Monza, aber wenn es nach mir geht, können wir noch hundert Jahre hier fahren", erklärte Ecclestone.

Dass nicht einmal die Macher hinter den Kulissen den Blick auf das Geschehen auf der Strecke gerichtet hatten, konnte man ihnen am Freitag kaum verübeln: Wenig Überraschendes gab es zu bestaunen, erst recht nicht an der Spitze, wo Mercedes erneut einsam seine Kreise zog. Nico Rosberg war im ersten Training Schnellster vor Teamkollege Lewis Hamilton - am Nachmittag drehte der britische Weltmeister das Bild um und holte sich die Bestzeit mit zwei Zehnteln Vorsprung auf Rosberg.

Schon freitags kamen viele Tifosi, um Vettel zu sehen

Das gleiche teaminterne Wechselspiel nahmen auch die dahinter platzierten Ferraris vor. Vettel, am Vormittag noch Vierter hinter Teamgefährte Kimi Räikkönen, setzte sich in der zweiten Session des Tages vor den Finnen auf Rang drei. Sein Rückstand auf Spitzenreiter Hamilton betrug dabei schon fast eine halbe Sekunde. Aber: Hoffnung gibt, dass die Long-Run-Pace Ferraris im Vergleich zu den Silberpfeilen nicht schlecht aussieht.

Auch eine neue Ausbaustufe des Motors, die Vettel und Räikkönen für das prestiegeträchtige Heimspiel drin haben und für die Ferrari extra die letzten drei Token (Entwicklungswertmarken) eingesetzt hat, macht den Tifosi Mut. "Es ist jetzt nichts massives. Aber natürlich würden wir nichts einbauen, von dem wir nicht glauben, dass es uns voranbringt", erklärte Räikkönen nach dem ersten Trainingstag. "Wir versuchen alle Bereiche immer zu optimieren und auch in diesem geht es in die richtige Richtung", sagte der Finne mit Blick auf das Update seines Aggregats.

Mercedes, Red Bull, Ferrari: Wer hat die Nase vorne?

Erwartungsgemäß etwas schwächer präsentierten sich auf der Hochgeschwindigkeitsbahn von Monza die beiden Red Bulls, denen der Kurs nicht entgegenkommt. Max Verstappen fuhr im zweiten Training auf den fünften Platz, direkt vor Stallrivale Daniel Ricciardo. Am Vormittag hatte es für die Bullen auf den langen Waldgeraden im Königlichen Park sogar nur zu den Positionen acht und zehn gereicht. "Wir wussten schon davor, dass es ein schweres Wochenende für uns wird. Am Ende war es nicht zu schlecht, denn wir sind gar nicht so weit von der Spitze entfernt", stellte Verstappen fest.

Während Nico Hülkenberg im ersten Training nicht zum Einsatz kam, weil Force India mal wieder den mexikanischen Ersatzfahrer Alfonso Celis testen ließ, belegte der Emmericher im zweiten Durchgang die zwölfte Position. Nachwuchshoffnung Pascal Wehrlein fuhr im Manor am Freitag zu den Rängen 20 und 16. Letzterer würde dem Deutschen am Samstag im Qualifying immerhin zum Einzug in den zweiten Qualifikationsabschnitt reichen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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