Formel 1 2017

Formel 1 Transfer: Fahrerpaarungen 2017

— 21.11.2016

Die Cockpits 2017 im Überblick

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Das heißt: Hochspannung im WM-Kampf, aber auch Hochspannung neben der Strecke. Die Cockpits für 2017 werden vergeben.

Wer fährt 2017 Grand-Prix-Rennen? Welches Team stellt sich neu auf? Welcher Fahrer hat bereits Vertrag bei einem Rennstall? Der große Überblick:

Mercedes

Nico Rosberg (D), Vertrag bis Ende 2018
Lewis Hamilton (GB), Vertrag bis Ende 2018


Nico Rosberg und Lewis Hamilton haben feste Verträge bis Ende 2018. Ob beide den Kontrakt auch erfüllen, steht allerdings in den Sternen. Wenn der Zweikampf der beiden "Lieblingsfeinde" auch 2017 so weitergeht, kann es gut sein, dass einer der beiden das Handtuch wirft. Dann stünden Sebastian Vettel, dessen Ferrari-Vertrag Ende nächsten Jahres ausläuft, und Mercedes-Junior Pascal Wehrlein Gewehr bei Fuß.

Red Bull Renault

Daniel Ricciardo (AUS), Vertrag bis Ende 2018
Max Verstappen (NL), Vertrag bis Ende 2019


Ganz klar: Mit Daniel Ricciardo und Max Verstappen wollen die Österreicher mit Fabrik in England 2017 um den Titel fahren.

Ferrari

Sebastian Vettel (D), Vertrag bis Ende 2017
Kimi Räikkönen (FIN), Vertrag bis Ende 2017


2017 bleibt es wie gehabt. Der Finne Kimi Räikkönen fährt an der Seite von Sebastian Vettel. Aber: Ende des Jahres laufen beide Verträge aus! Das wird ein heißer Transfersommer.
Schumi zu McLaren, Häkkinen zu Williams: Geplatzte Wechsel in der Vergangenheit

Force India Mercedes

Sergio Perez (MEX), Vertrag bis Ende 2017
Esteban Ocon (FR), Vertrag bis Ende 2019


Sergio Perez fährt auch nächstes Jahr bei Force India

Sergio Perez ist gesetzt. Das zweite Cockpit bekommt Mercedes-Junior Esteban Ocon, der damit den Vorzug vor dem Deutschen Pascal Wehrlein erhielt.

Williams Mercedes

Valtteri Bottas (FIN), Vertrag bis Ende 2017
Lance Stroll (CDN), Vertrag bis Ende 2017


Lance Stroll wird 2017 sein Formel-1-Debüt geben

Valtteri Bottas bleibt eine fünfte Saison bei Williams und mit Lance Stroll gibt ein 18-Jähriger sein Formel-1-Debüt und löst damit Max Verstappen als jüngsten Formel-1-Pilot im Fahrerfeld ab. Der Kanadier bringt eine Mitgift von 40 Millionen Dollar von seinem Vater, dem Modeguru Lawrence Stroll, mit.
Mehr zum Formel-1-Rookie Lance Stroll: Hier

McLaren Honda

Fernando Alonso (E), Vertrag bis Ende 2017
Stoffel Vandoorne (B), Vertrag bis Ende 2018


Fernando Alonso und der Belgier Stoffel Vandoorne sind schon bekanntgegeben. Wenn der spanische Doppel-Weltmeister Alonso allerdings nach den Testfahrten im Winter zurücktreten will, weil ihm die neuen Autos keine Befriedigung mehr geben (er hat angekündigt dann zu entscheiden), wird Jenson Button übernehmen. Der britische Weltmeister von 2009 bleibt nach seinem Rücktritt McLaren als Ersatzpilot erhalten.

Toro Rosso Renault

Carlos Sainz Jr. (E), Vertrag bis Ende 2017
Daniil Kvyat (RUS), Vertrag bis Ende 2017


Carlos Sainz Jr. und Daniil Kvyat werden bleiben. Allerdings mit neuen Renault-Motoren statt mit Jahrestriebwerken von Ferrari.

Haas Ferrari

Noch nicht offiziell - Romain Grosjean
Noch offen


Romain Grosjean holte für Haas 2016 viele Punkte

Der Franzose Romain Grosjean wird bleiben. Esteban Gutierrez ist nicht mehr erwünscht. Man hat sich mehr vom Mexikaner erwartet. Wunschkandidat von Teamchef Günther Steiner ist Mercedes-Junior Pascal Wehrlein. Mercedes würde ihn ausleihen, doch Ferrari zögert noch. Der Haas-Technologiepartner würde lieber einen Fahrer engagieren, der keinen Mercedes-Vertrag hat. Aktuell ist Ex-Renault-Fahrer Kevin Magnussen heißester Anwärter auf das Cockpit.

Renault

Nico Hülkenberg (D), Vertrag bis Ende 2018
Jolyon Palmer (GB), Vertrag bis Ende 2017


Das französische Werksteam hat ab nächstes Jahr mit dem Deutschen Nico Hülkenberg einen Nummer-1-Piloten von Weltklasse-Niveau. Der zweite Platz bleibt beim aktuellen Stammfahrer Jolyon Palmer. Renault wollte es sich nicht leisten gleich zwei neue Piloten an den Start zu bringen. 

Sauber Ferrari

Marcus Ericsson (S), Vertrag bis Ende 2016
Noch offen


Der Schwede Marcus Ericsson bleibt. Um das zweite Cockpit buhlen Pascal Wehrlein, Esteban Gutiérrez, Felipe Nasr und Rio Haryanto.

Manor Mercedes

Noch offen
Noch offen


Das Team will unbedingt Pascal Wehrlein halten. Der Deutsche, der in Österreich einen Punkt herausgefahren hat, will auch. Aber Mercedes entscheidet für ihn. Der zweite Platz ist völlig offen. Ocon könnte bleiben, der Brite Jordan King könnte mit Geld seines Vaters eingekauft werden, auch Nasr und Gutierrez stehen mit Geld parat. Kommentar: Mercedes muss Wehrlein helfen!

Autoren: Ralf Bach, Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance; Hersteller

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