Formel 1 2017

Formel 1: Transfermarkt 2018

— 01.03.2017

Kommt Sainz zu Renault?

Noch hat nicht einmal die Saison 2017 begonnen, da gibt es schon erste Gerüchte über die Cockitbesetzung 2018. Überblick Fahrer und Teams 2018.

Wer muss um sein Cockpit bangen? Wer hat die Möglichkeit, 2018 in einem besseren Team zu fahren? 14 Fahrer haben nur einen Vertrag für 2017, bloß sechs Fahrer auch darüber hinaus. Der große Überblick über das Fahrerfeld 2018:

Mercedes

Lewis Hamilton, Vertrag bis Ende 2018
Noch offen


Ist Valtteri Bottas nur eine Übergangslösung bei Mercedes für die Saison 2017? Möglicherweise ja, denn Nico Rosberg glaubt, dass Mercedes die Fühler nach Sebastian Vettel ausstrecken wird. Zu La Repubblica sagt er: „Sein Vertrag endet dieses Jahr. Es wäre eine sinnvolle Lösung für Mercedes. Ich bin sicher, dass sie diese auch in Betracht ziehen werden.“ Sebastian Vettel und Lewis Hamilton in einem Team – schwer vorstellbar, dass Mercedes nach dem Zoff zwischen Hamilton und Rosberg zwei Alphatiere verpflichtet. Mercedes-Sportchef Toto Wolff lässt vieles offen: „Wir haben einige Optionen. Wir haben mit Pascal Wehrlein und Esteban Ocon großartige Juniorfahrer. Aber sie brauchen ein bisschen mehr Zeit.“ Auch Bottas könnte 2018 an Bord bleiben. Wolff: „Er muss nur performen und schnell sein, dann kann die Zukunft ihm gehören.“

Red Bull

Daniel Ricciardo, Vertrag bis Ende 2018
Max Verstappen, Vertrag bis Ende 2019

Ferrari

Offen
Offen


Romain Grosjean will zu Ferrari

Die Verträge beider Ferrari-Piloten laufen 2017 aus: Sebastian Vettel wird mit einem Wechsel zu Mercedes in Verbindung gebracht, GP-Oldie Kimi Räikkönen fährt noch so lange er Lust hat und Leistung bringt. In Nöten ist Ferrari nicht: Die Marke strahlt auch in sportlich weniger erfolgreichen Zeiten so viel Glanz und Mythos aus, dass viele Piloten nur allzu gerne zu Ferrari gehen wollen. Carlos Sainz, Sergio Pérez und Romain Grosjean werden immer wieder mit einem Platz bei der Scuderia in Verbindung gebracht. Mit Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi hat Ferrari zudem zwei Mega-Talente unter Vertrag. Nur: Seit Arturo Merzario 1973 ist Ferrari nicht mehr mit einem Rookie gestartet...

Force India

Offen
Esteban Ocon, Vertrag bis Ende 2018


Mercedes hat Esteban Ocon langfristig bei Mercedes geparkt. Wenn die Silberpfeile den Franzosen 2018 aber im Werksteam sehen wollen, muss Force India in den Sauren Apfel beißen. Auch Sergio Pérez will in ein Topteam aufsteigen. Möglicherweise braucht Force India 2018 auch einen Bezahlfahrer, denn die Schlinge um den in Indien angeklagten Teambesitzer Vijay Mallya zieht sich immer enger. Inzwischen hat Indien in England einen Auslieferungsantrag gestellt.

Williams

Noch offen
Noch offen


Felipe Massa hat eigentlich schon seinen Rücktritt verkündet, greift 2017 aber doch nochmal an. Er wird Rookie Lance Stroll als Lehrmeister zur Verfügung stehen, aber 2018 dürfte die Formel-1-Geschichte des Brasilianers endgültig beendet sein. Wegen Hauptsponsor Martini – ein Spirituosenhersteller – braucht Williams aber einen Nachfolger, der mindestens 25 Jahre alt ist. Nur so kann Martini weltweit mit ihm werben. Stroll ist auch nur bis Ende 2017 fix, aber wenn er keine Chance auf ein besseres Team hat, wird der Kanadier an Bord bleiben.

McLaren

Noch offen
Stoffel Vandoorne, Vertrag bis Ende 2018


Fernando Alonso hat immer klargestellt: Er bleibt nur dann bei McLaren, wenn das Team erfolgreicher wird. Und nur dann in der Formel 1, wenn die Autos 2017 wieder mehr Spaß machen. Seine Entscheidung will der Spanier nicht vor dem September fällen – auch wenn er nach dem bescheidenen Testauftaktin Barcelona schon wieder sauer war! Wenn Alonso geht, ist eine Rückkehr von Lewis Hamilton nicht ausgeschlossen. Ein Comeback von Jenson Button ist dagegen äußerst unwahrscheinlich. McLaren-Junior Stoffel Vandoorne hat einen Vertrag bis Ende 2018.
Alonso mächtig sauer: Mieser McLaren-Testauftakt

Toro Rosso

Noch offen
Noch offen


Carlos Sainz will bei Toro Rosso nicht steckenbleiben. Weil der Aufstieg ins Mutterteam Red Bull wegen bestehender Verträge wohl nicht machbar ist, wird sich der Spanier nach einer Alternative umschauen. Die Ferrari oder Renault heißen könnte. Daniil Kvyat muss seine Horror-Saison 2016 vergessen machen, sonst ist auch er raus. Nur: Mit Pierre Gasly hat Red Bull nur einen Junior, der schon über Formel-1-Reife verfügt.

Haas

Noch offen
Kevin Magnussen, Vertrag bis Ende 2018


Kevin Magnussen ist fix, Romain Grosjean hofft auf eine Beförderung zu Ferrari 2018. Bleibt die aus, könnte er an Bord bleiben. Ein talentierter US-Amerikaner ist für das amerikanische Team noch nicht in Sicht.

Renault

Nico Hülkenberg, Vertrag bis Ende 2018
Noch offen


Carlos Sainz ist ein Kandidat für Renault

Nico Hülkenberg ist aus langfristigen Motiven zu Renault gewechselt. Er wird 2018 also bleiben. Jolyon Palmer muss sich aber stark steigern, wenn er auch 2018 bei Renault bleiben will. Alternativen gibt es genug: Valtteri Bottas, Sergio Pérez, Carlos Sainz. Besonders Sainz wird mit Renault in Verbindung gebracht. Mit dem Finanzdienstleistungskonzern Mapfre steigt ein spanischer Sponsor bei Renault ein, Spanien ist zudem ein wichtiger Markt für den Autogiganten. Sainz als Spanier käme daher wie gerufen. Doch Vater Sainz, die Rallye-Legende Carlos Sainz Senior, erklärt gegenüber der Nachrichtenagentur EFE: "Es ist unangemessen, darüber jetzt schon zu sprechen. In seinem Kopf dreht sich alles um Toro Rosso und darum, das Beste aus dem neuen Auto zu holen."

Sauber

Noch offen
Noch offen


Bei Sauber wird die Fahrerfrage traditionell spät entschieden. Kommt Honda wirklich als neuer Motorpartner an Bord, könnte bei Sauber ein Honda-Junior wie Nobuharu Matsushita andocken. Marcus Ericsson hat durch seine schwedischen Geldgeber, die das Sauber-Team gekauft haben, und Pascal Wehrlein dank Mercedes-Support gute Chancen auf einen Verbleib.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance; Hersteller; Red Bull Content Pool

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