Formel 1: Trennung perfekt

Formel 1: Trennung perfekt

— 02.11.2007

Alonso darf gehen

Die vorzeitige Trennung des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso von McLaren-Mercedes ist perfekt. Einen Nachfolger hat der Rennstall noch nicht bekannt gegeben.

Das Formel-1-Team von McLaren-Mercedes hat bestätigt, dass Fernando Alonso nach nur einem Jahr aus seinem Dreijahres-Vertrag entlassen wurde. Geld fließt keines, heißt es. Bedeutet: Alonso braucht keine Vertragsstrafe zu zahlen, Mercedes keine Abfindung. Einen deutlicheren Beweis, wie sehr beide Parteien diese Trennung begrüßen, kann es kaum geben. In der offiziellen Stellungnahme heißt es dennoch versöhnlich: "In einem Treffen des Teams mit Fernando Alonso sind beide Parteien darin übereingekommen, dass es im beiderseitigen Interesse liegt, die Zusammenarbeit zu beenden." Der Spanier erklärt dazu brav: "Seit ich ein kleiner Junge war, habe ich davon geträumt, einmal für McLaren zu fahren. Aber manchmal im Leben laufen die Dinge nicht, wie sie sollten. Ich glaube nach wie vor, dass McLaren ein tolles Team ist. Wir hatten Höhen und Tiefen in der letzten Saison, und das war eine zusätzliche Herausforderung. Aber es ist kein Geheimnis, dass ich mich zu keiner Zeit richtig zu Hause gefühlt habe. Die heutige Entscheidung erlaubt uns allen, uns auf das Jahr 2008 zu konzentrieren, und ich wünsche dem Team sowie allen Sponsoren und Partnern mit denen ich während des vergangenen Jahres eng zusammen gearbeitet habe das Beste für die Zukunft."

Teamchef Ron Dennis legt noch einen drauf: "Jeder bei Vodafone McLaren-Mercedes, insbesondere McLarens spanische Partner Banco Santander und Mutua Madrilena sowie Titel-Sponsor Vodafone, wünschen Fernando das Beste für die Zukunft." Zur Nachfolge im verwaisten Silberpfeil-Cockpit teilte das Team mit: "Wir werden in angemessener Zeit erklären, wer in der Saison 2008 der Partner von Lewis Hamilton sein wird." Der 26-jährige Spanier selbst wird mit verschiedenen Teams in Verbindung gebracht: Renault, Red Bull und Toyota stehen derzeit auf der Spekulationsliste.

Autor: Sven-Jörg Buslau

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