Formel 1: Die besten Bilder vom China GP

Formel 1: Tumor bei Barrichello

Ex-Schumi-Teamkollege hatte Glück

Alle Formel-1-News aktuell. NEU: Rubens Barrichello sprach im brasilianischen TV erstmals von seiner schweren Erkrankung zu Beginn des Jahres.
+++ Aufatmen bei Barrichello: Schock-News um den früheren Michael-Schumacher-Teamkollegen und Formel-1-Rekordteilnehmer Rubens Barrichello. Im Interview mit dem brasilianischen TV-Sender TV Globo enthüllte der Brasilianer, wie schlecht es zu Beginn des Jahres wirklich um ihn stand: „Ich nahm zu Hause gerade ein Bad, als ich einen stechenden Schmerz im Kopf spürte. Ich wusste sofort, dass es etwas Ernstes ist.“ Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass sich eine Vene geöffnet hatte. Nur 14 Prozent der Betroffenen überstehen eine solche Verletzung ohne bleibende Schäden. Barrichello hatte Glück, auch weil bei der Untersuchung auch ein gutartiger Tumor in seinem Nacken festgestellt wurde. Dieser konnte inzwischen operativ entfernt werden. Jetzt gehe es ihm wieder gut, verriet er dem TV-Sender. In der brasilianischen Stockcar-Meisterschaft liegt er gegenwärtig auf Rang zwei. Sein Sohn Eduardo Barrichello startet 2018 in der US-amerikanischen Formel-4-Meisterschaft.
+++ Formel-1-eSports-Meisterschaft: Die Saison 2018 ist gestartet.
+++ Formel-1-Boxengeflüstert: Was war in China so los?
+++ Formel-1-Statistik: Beim China-GP wurden wieder diverse Rekorde aufgestellt.
+++ Starttermin für F1 TV steht: Das Warten hat ein Ende - zumindest bald: Der Formel-1-Streamingdienst F1 TV geht mit dem Rennen in Barcelona (11. bis 13. Mai) endlich auf Sendung! Das gaben die Verantwortlichen am Freitag im Rahmen des China GP bekannt. Der ursprünglich für den Saisonauftakt in Australien geplante Start der Streaming-Plattform war Mitte März auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Stattdessen wurde eine Beta-Testphase durchgeführt. Ab dem Spanien GP können die Fans nun auf das hauseigene Pay-TV-Angebot der Königsklasse zurückgreifen. Bis dahin bleibt RTL die einzige Option, um die Rennen in Deutschland live zu verfolgen.
+++ Alonso fördert Nachwuchs: Unter 1,4 Milliarden Mensch muss doch ein Formel-1-Supertalent sein! Denkt sich auch Fernando Alonso und investiert mit seinem neuen Projekt kräftig ins Reich der Mitte. 40 neue Go-Kart-Rennstrecken, samt Gamingroom zur virtuellen Vorbereitung, sollen in China in den nächsten fünf Jahren unter Alonsos Schirmherrschaft entstehen. Der McLaren-Star betreibt in Spanien neben seinem eigenen Museum bereits erfolgreich eine Kartstrecke, die als Talentschmiede des spanischen Rennsports gilt. Dieses Konzept exportiert Alonso nun nach Fernost. Mit gewohnt selbstbewusstem Motto: "Auf der Suche nach Chinas Alonso", heißt es in großen Lettern bei der Projektvorstellung in Shanghai.
+++ Motormisere geht weiter: Beim den Tests im Winter lief der Toro-Rosso-Honda überraschenderweise wie am Schnürchen. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer: Pierre Gasly fiel beim Auftakt früh mit einem Motordefekt aus - nun der nächste Hammer: Beim Franzosen müssen für Bahrain der Verbrennungsmotor, der Turbolader und die MGU-H gewechselt werden. Die letzteren beiden Komponenten werden auch bei Teamkollege Brendon Hartley getauscht. Eine Modifikation der Teile sei notwendig, damit der Defekt nicht wieder auftritt, teilte Honda mit. Das Problem: Pro Komponente sind 2018 nur drei Stück erlaubt. Den Toro-Rosso-Piloten drohen also schon bald Grid-Strafen.
+++ Neue Strecke in Monaco? Die Hatz durch den Leitplankenkanal von Monaco ist einzigartig in der Formel 1. Aber auch sehr gefährlich – und oft aufgrund mangelnder Überholmöglichkeiten wenig spannend. Doch das könnte sich nun ändern. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ berichtet mit Berufung auf Fürst Albert II von Monaco, dass derzeit ein neues Layout für den Kurs angedacht wird. Bis 2025 sollen vor dem Tunnel sechs Hektar Land entstehen. Kosten: zwei Milliarden Euro. Dieses neue Land könnte für das neue Layout in Betracht gezogen werden. Bis es soweit kommt, werden aber noch mindestens sieben Jahre vergehen – und bis dato bleibt der 3,337 Kilometer Kurs in Monaco die kürzeste Strecke im Formel-1-Kalender.  
+++ Formel 1: Nur ein Team langsamer als 2017: Die Formel 1 ist 2018 nochmals schneller als im Vorjahr.
+++ Softwarepanne verhindert Mercedes-Sieg: Was passierte beim Australien-GP wirklich.
Vettel-Sieg: Das Geheimnis
+++ Boxengeflüster: Was sind derzeit die Themen in der Formel 1?
Boxengeflüster: News
+++ Vettel schreibt Geschichte: Beim Australien-GP wurden wieder diverse Bestmarken aufgestellt. Vor allem von Sebastian Vettel
+++ Kuriose Panne bei Renault: Carlos Sainz kämpft beim F1-Auftakt am Sonntag zu Rennbeginn mit Teamkollege Nico Hülkenberg und Landsmann Fernando Alonso um den Platz hinter den Top-Teams. Irgendwann muss der Spanier aber abreißen lassen und meldet sich wenig später bei seinem Team am Funk. Mit einem ungewöhnlichen Anliegen: Sainz klagt über Übelkeit. Die Pace der Konkurrenten kann er nicht mehr mitgehen, rettet am Ende mit knapper Not einen Punkt für Platz zehn vor Force-India-Pilot Sergio Perez ins Ziel.
Nach dem Rennen klärt Sainz auf: "Ich hatte ein Problem mit meiner Trinkflasche. Das System hat die ganze Zeit Wasser in mich gepumpt. Ich musste trinken, trinken, trinken, weil sonst alles weiter in den Helm gespritzt wäre." Irgendwann stößt der Renault-Pilot an seine Grenzen. "Mein Bauch war so voller Wasser und irgendwann ist mir richtig schlecht geworden. Hinter dem Safety-Car musste ich einmal fast kotzen! Am Ende war ich nur noch froh, dass das Rennen endlich vorbei war."
Verrückt: Ausgerechnet Sainz' Teamkollege Hülkenberg verzichtet beim Rennen im Albert Park gleich ganz auf eine Trinkflasche. Offiziell eine Maßnahme des großgewachsenen Deutschen, um Gewicht einzusparen - vielleicht wollte der "Hulk" aber auch in weiser Voraussicht Renaults Waterboarding vermeiden.
Sainz' Trinkflaschenpanne ist indes nicht der einzige kuriose Zwischenfall beim Australien GP. Neuling Sergej Sirotkin fällt mit seinem Williams schon nach vier Runden wegen akuter Bremsprobleme aus - ungewöhnlich früh im Rennen für so einen Defekt. Später entdecken die Mechaniker beim Zerlegen des Autos eine Plastiktüte! Diese wurde von den Zuschauerrängen auf die Strecke geweht, von Sirotkin aufgelesen und verschloss anschließend die kompletten Kühleinlässe. Ein kurzes F1-Debüt für den Russen.

Formel 1: Die besten Bilder vom China GP

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+++ Ricciardo bestraft: Das hat sich Lokalmatador Daniel Ricciardo sicher ganz anders vorgestellt. Die neue F1-Saison ist noch keinen Tag alt und der Red-Bull-Pilot hat sich bereits eine Hypothek für den Auftakt am Sonntag eingefangen. Drei Plätze geht es für Ricciardo in der Startaufstellung nach hinten.

Dieses Kabel bei Start-Ziel löste die rote Flagge aus

Der Grund: Im zweiten Training am Freitag verlangsamte Ricciardo unter roter Flagge nicht ausreichend. Die Session war kurzzeitig wegen eines aus der Verankerung gelockerten Kabels der Zeitnahme bei Start-Ziel unterbrochen. Ricciardo drehte da gerade seine schnellste Runde. Zwar stieg der Australierer umgehend in die Eisen und reduzierte auch seinen Speed signifikant. Seit dieser Saison greift allerdings eine neue Regel, laut der die Piloten nicht nur im ganzen Sektor, sondern auch in den einzelnen Minisektoren über einer bestimmten Maximalzeit liegen müssen.
Ricciardo versäumte das, las sein Display nicht richtig ab. Die Konsequenz: Zwei Strafpunkte im Sünder-Register und die empfindliche Stratplatzstrafe.

Autor: ABMS

Fotos: Picture-alliance

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