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Formel 1: Verstappen gibt verbal Gas

— 14.04.2017

"Kann es mit Lewis und Seb aufnehmen"

Max Verstappen im Bahrain-Training nur Achter. Bis zum Samstag muss der Holländer noch viel aufholen. Trotzdem gibt er sich gewohnt selbstbewusst.

Näher an Mercedes rankommen wollen Red Bull und Shootingstar Max Verstappen. Am Freitag in Bahrain gelang dem Holländer das - jedoch anders als erwünscht: Verstappen fuhr im zweiten Training über ein abgefallenes Teil vom Silberpfeil von Valtteri Bottas. Das Stück vom T-Wing beschädigte an Verstappens RB13 den Unterboden. "Wir mussten ihn tauschen, weil der Schaden zu groß war. Nicht ideal, denn das hat viel Zeit gekostet und ich habe wieder einen Longrun verloren", beklagte Verstappen.

In Bahrain läuft es noch nicht rund für Verstappen

Schon in Australien und beim Wetterchaos in China war Verstappen im Training wenig zum Fahren genkommen. Seine Probleme beim Finden der Balance des Autos am Freitag machte er aber nicht nur daran fest. "Es ist komisch", sagte Verstappen. "Auf der anderen Seite der Garage (bei Teamkollege Daniel Ricciardo, d. Red.) sieht es ziemlich gut und wettbewerbsfähig aus. Ich kämpfe dagegen noch." Zwar hätten Ricciardo und er unterschiedliche Programme abgespult, die Erklärung könne das aber nicht sein. Verstappen: "Bis morgen müssen wir noch was finden."

Andernfalls wird es schwer für den Red-Bull-Youngster, ein ähnlich gutes Resultat wie seinen dritten Platz zuletzt in Shanghai zu wiederholen. Zumindest am nötigen Selbstvertrauen für den nächsten Husarenritt mangelt es dem 19-Jährigen aber nicht. "Das klingt jetzt vielleicht arrogant, aber sicher: Wenn ich das gleiche Auto hätte wie Lewis (Hamilton, d. Red.) und Seb (Vettel, d. Red.), würde ich es mit ihnen aufnehmen", sagte Verstappen unlängst der BBC in einem Interview.

Verstappen zuletzt in China mit Hamilton und Vettel

Seine außergewöhnliche erste Runde in China, als er neun Autos auf einen Schlag überholte, hält Verstappen übrigens für ganz normal: "Ich finde nicht, dass ich große Risiken eingegangen bin. Ich war ganz ruhig, habe die Lücken gefunden und halt etwas später gebremst als die anderen", winkt er ab. "Ich habe auch immer in den Rückspiegel geschaut. Ich hatte nach der ersten Runde jedenfalls nicht das Gefühl: 'Wow, das war jetzt riskant!'"

Warum Verstappen ausgerechnet am Start so sehr Gas gibt, erklärt er so: "Mein Vater hat immer gesagt, dass du sofort aus der Box raus so schnell wie möglich sein musst. Andere haben gesagt: 'Taste dich langsam ran, bau es langsam auf.' Aber mein Vater hat gesagt: 'Du musst von der ersten Sekunde an voll da sein!' Und ich bin davon überzeugt, dass das dabei hilft, die Reifen und Bremsen von der ersten Runde an aufzuwärmen."

Autoren: Bianca Garloff, Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images / Picture-Alliance

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