Formel 1: Die besten Bilder vom Spanien GP

Formel 1: Verstappen zurück am Podium

Kollision mit Stroll geht glimpflich aus

So ganz ohne Crash kann er eben nicht: Red-Bull-Pilot Max Verstappen darf aber trotz Feindkontakt in Barcelona endlich wieder feiern.
Da muss an einem für Ferrari sonst wenig amüsanten Tag selbst Sebastian Vettel lachen: „Vielleicht sollten sie die andere Seite auch abmontieren“, scherzt der Deutsche mit Blick auf den beschädigten Frontflügel von Max Verstappen in Barcelona. Obwohl der Holländer in der Schlussphase ohne die linke Endplatte seines Flügels unterwegs ist, kann er sich vor Vettel halten - und wird Dritter: Verstappens erstes Podium 2018 und Balsam auf die geschundene Seele nach vielen Kollisionen und Wochen der Kritik.

Verstappen belohnt sich für einen guten Auftritt

Ganz ohne Crash kommt „Mad-Max“, wie ihn die F1-Kollegen mittlerweile nennen, zwar auch am Sonntag nicht aus - diesmal läuft es aber glimpflich ab: Unter virtuellem Safety-Car fährt der Red-Bull-Pilot auf Lance Stroll auf. „Er ist plötzlich langsamer geworden. Ich hatte kalte Reifen und konnte nicht mehr ausweichen“, erklärt Verstappen den Unfall. „Zum Glück hat es mein Rennen kaum beeinträchtigt. Nur in den schnellen Passagen und in der Haarnadel war es dann ein bisschen schwieriger, aber es hat nicht viel Zeit gekostet.“
Somit kann Verstappen trotz angeschlagenem Auto die Schlussattacke von Vettel abwehren, der einen Stopp mehr macht und deshalb hinter ihn auf Rang vier zurückfällt. Verstappen: „Ich war überrascht, dass wir auf den Medium-Reifen so lange fahren konnten.“ Am Ende die Eintrittskarte für's Podest.

Endlich wieder Podiumsluft: Verstappen in Spanien

Red-Bull-Teamchef Christian Horner freut sich: „Das ist sicher ein guter Boost für Max. Er hatte diese Saison einen schweren Start. Jetzt kann er in Europa ein neues Kapitel starten und das Resultat heute hilft, um ihn wieder in die Spur zu bringen.“ Hat Verstappen nach dem Debakel in Baku etwas Besonderes gemacht, um das Ruder endlich wieder rumzureißen? Der Holländer: „Ich habe mich entschuldigt, so einfach. Und danach gleich wieder auf Barcelona fokussiert, um hier ein gutes Ergebnis einzufahren.“ Das hat geklappt.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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