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Formel 1: Verstappen zurück im WM-Kampf

Video: Beifahrerin bei Verstappen

ABMS-Redaktionsleiterin Bianca Garloff ist bei Max Verstappen im Aston Martin Vanquish S auf dem Red Bull Ring mitgefahren. Hier geht's zum Video.
Die Gummispur war das gesamte Wochenende auf der Start-Ziel-Geraden des Red Bull-Rings zu sehen. Sie überstand auch den ersten Heimsieg von Max Verstappen (20) auf der Strecke seines Arbeitgebers, den dritten Platz von Sebastian Vettel und den Doppelausfall der beiden Silberpfeile von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas.   
Im Drift hatte Verstappen bereits am Donnerstag aus einem Tor in der Boxenmauer herausbeschleunigt. Auf der Tribüne: jubelnde Oranje-Fans (insgesamt kamen 18 000!). Auf dem Beifahrersitz: Ich, die ABMS-Reporterin. 
Nach einigen Fahrfehlern war der Holländer vor seinem Triumph in Spielberg hart kritisiert worden. Also haben wir vor dem Österreich-GP den Selbsttest gemacht. 

Verstappen sieht seine Chancen im Kampf um den Titel

Normalerweise sind bei den sogenannten Taxifahrten im Vorfeld eines Rennens keine Journalisten an Bord. Für SPORT BILD macht Red Bull eine Ausnahme. Chefberater Helmut Marko (75) organisiert meine Fahrt. Das Auto: ein Aston Martin Vanquish S. 603 PS. Topspeed: 320 km/h. Wichtig: Der Flitzer gehört Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz. Verstappen lächelt: „Deshalb darf ich jetzt keinen Unsinn machen.“
Er sitzt konzentriert da, beide Hände am Steuer, den Mund leicht zur Schnute verzogen. Als wir losdüsen löst sich seine Anspannung. Mit einem gewinnenden Lächeln schaut er zu mir rüber und fragt: „Alles okay?“ Klar doch! Abgesehen davon, dass ich gleich mal ich in den Gurten hänge, mal in der rechten und mal in der linken Ecke meines Sitzes. Fliehkräfte zerren an meinem Nacken. Und Max? Das Auto ist sein Freund. Spielerisch hetzt er den Aston Martin um den Kurs. Einmal kommt das Heck. Da lenkt er cool gegen. Um eine schnelle Linkskurve fahren wir fast vollständig im Drift. Max schaut lächelnd rüber, genießt und schweigt. Auf der nächsten Geraden nimmt er bei Tempo 280 die rechte Hand vom Lenkrad und stützt den Ellenbogen auf die Mittelkonsole. Wie bei einer Kaffeefahrt. „Ich mag solche schnellen Runden“, sagt er und grinst.
In der WM glaubt der Holländer jetzt übrigens wieder an seine Chance. Trotz 53 Punkten Rückstand sagt er: „Wir sind zurück im Spiel.“ Sollten die Gegner Angst haben? Max: „Ich hoffe!“
Nach zwei Runden ist meine wilde Hatz mit Verstappen vorbei. Und der Respekt vor seinen Fahrkünsten gewachsen.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture Alliance / Hersteller

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