Formel 1: Die besten Bilder aus Spa

Formel 1: Vettel bekommt neuen Motor

Ferrari bringt Gegner zum Grübeln

Ferrari will bei der Mission WM-Titel nichts unversucht lassen. Mehrere kleine Tricks sollen Sebastian Vettel Beine machen.
Ferrari achtet bei der Jagd auf den WM-Titel auf jedes noch so kleine Detail. Sogar einen Ingenieur hat man in Spa auf die Bahn geschickt – offenbar um den Asphalt zu analysieren! Dabei brachte die Scuderia die Konkurrenz bereits mit einem anderen Trick zum Grübeln. In Box und Startaufstellung deckt man die Onboard-Kamera stets mit einem weißen Stoffbeutel ab. Die Gegner glauben darin eine Vorrichtung zur Kühlung der Kamera entdeckt zu haben – andere behaupten, Ferrari wolle so das Prozedere vor dem Losfahren geheim halten. Wie auch immer: Obwohl die Scuderia die WM nicht anführt, sind sie an der Technikfront die Gejagten.
Auch was den Motor angeht. Zuletzt will Mercedes in Hockenheim eine ominöse Leistungssteigerung um 38 PS entdeckt haben. In bestimten Beschleunigungsphasen sei der Ferrari-Motor unerklärbar stark. Und jetzt bringen die Italiener in Spa auch noch – genau wie die Silberpfeile – einen neuen Motor. Der wurde in Ungarn bereits von den Kunden Haas und Sauber getestet. Resultat: „Das ist noch mal eine echte Steigerung“, sagt Haas-Teamchef Günther Steiner zu AUTO BILD MOTORSPORT.

Vettel selbst machte heute auch eine Streckenbegehung

Auch Sebastian Vettel bleibt trotz 24 Punkten Rückstand auf Mercedes-Star Lewis Hamilton optimistisch. "Ich war auch schon in schlechteren Situationen und konnte es noch drehen, aber dazu muss man überall schnell sein", sagt der 31-Jährige. Neun WM-Läufe bleiben Vettel noch, um den Briten abzufangen und sich endlich den ersten Titel im Ferrari zu sichern. Vettel: "Ich versuche, aus jedem der neun Rennen ein Highlight zu machen.“
Seine Batterien hat der Hesse zu Hause wieder aufgeladen: „Ich habe in den Ferien nicht viel unternommen, weil ich meine Zeit mit der Familie genießen wollte“, verrät er. „Die ersten Tage versucht man einfach, von allem ein wenig wegzukommen. Ich war in den Bergen, ein wenig Radfahren. Das Wetter war ja traumhaft, egal wo man hingefahren ist. Aber die meiste Zeit war ich zuhause. Wenn man das ganze Jahr auf Achse ist, dann ist es schön, mal nicht in einen Flieger steigen zu müssen und alles ein wenig verlangsamen zu können.“

Formel 1: Die besten Bilder aus Spa

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Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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