Red Bull

Formel 1: Vettel bestätigt Chassiswechsel

— 08.05.2014

Gleicher Name - neues Fahrgestell

Red Bull hat Sebastian Vettel für den Spanien GP mit einem anderen Chassis ausgestattet – der Deutsche ist überzeugt, dass es nun bergauf geht.

Sebastian Vettel startet am Wochenende in Spanien mit einem neuen Chassis – das hat Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko bereits vor zwei Wochen im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT enthüllt. Vettel selbst klärt nun jedoch auf, dass sein neues Chassis eigentlich ein alter Bekannter ist. „Es stimmt, dass wir das Chassis gewechselt haben. Es ist aber kein ganz neues, sondern ein altes, das wir beim Testen im Winter schon einmal benutzt haben“, verrät der Weltmeister. Deshalb ändert sich auch nicht Suzies Name. Der Grund für den Wechsel: „Zuletzt in China waren wir zu weit hinten und wollen deshalb alles versuchen, was wir können.“ Marko hatte vermutet, dass Vettels Chassis kleine Haarrisse haben könnte, die die Performance negativ beeinflussen.

Neuanfang in Spanien

Vorfreude auf das erste Rennen in Europa: Sebastian Vettel mit den spanischen Fans in Barcelona

Dass wirklich etwas beschädigt war, will Vettel nicht bestätigen. Da man nun sowieso gewechselt habe, sei das auch egal. „Wenn man schon wechselt, dann normalerweise auf ein neues Chassis. Wir haben jetzt aber auf ein altes zurückgegriffen, um sicherzustellen, dass auch wirklich nichts falsch ist“, erklärt Vettel die Vorgehensweise seines Teams. „Es ist ein Neuanfang und wir versuchen es jetzt so. Dann kriegen wir dieses Wochenende auf jeden Fall eine Antwort“, ist sich der 26-Jährige sicher. Dass sich durch die neuen Regeln 2014 die Anforderungen an die Piloten geändert haben und ihm diese nicht mehr entgegenkommen, will Vettel nicht als Ausrede für seine zuletzt enttäuschende Performance gelten lassen.

Übersteuern macht nichts

„Natürlich hat jeder hat seinen eigenen Fahrstil und Wünsche bei der Abstimmung, die ändern sich auch nie. Mir macht es aber nichts, wenn das Heck sich bewegt oder ich Übersteuern habe, so lang es nicht zu viel ist und einen stört“, versichert der Red-Bull-Pilot. „Erst wenn das Auto zu viel rutscht und man die ganze Zeit korrigieren muss, macht es einen natürlich langsamer, weil man nicht mehr attackieren kann.“ Auch hier sieht Vettel Red Bulls Probleme in den ersten vier Rennen begründet. „Aber es stecken eben immer viele Gründe dahinter. Dieses Jahr ist alles komplexer, es gibt mehrere Faktoren als nur das Setup des Autos.“ Vettel ist überzeugt: „Wir lernen noch viel dazu, haben aber auch schon große Verbesserungen vorgenommen.“

Autoren: Bianca Garloff, Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images

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