Die besten Bilder aus Spielberg

Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg

Formel 1: Vettel bleibt zuversichtlich

— 30.06.2016

„Mehr aufgeholt als alle anderen“

Der Druck auf Ferrari wächst, noch immer jagt die Scuderia dem ersten Saisonsieg 2016 hinterher. Sebastian Vettel sieht sein Team dennoch im Aufwind.

Auf dem Red Bull Ring steigt am Wochenende bereits das neunte Rennen des Jahres und während sich die Saison der Halbzeit nähert, wartet Ferrari immer noch auf den ersten Sieg 2016. Ein Umstand, der Scuderia-Präsident Sergio Marchionne nicht gerade glücklich stimmt. 

Unter der Woche erneuerte der Italiener daher seine Forderung nach schneller Verbesserung, räumte aber auch ein, dass der Ferrari SF16-H ein „wirklich schwieriges Auto“ sei. „Es ist auf der Basis komplett neuer Konzepte entstanden und wir versuchen, das Fahrzeug zu zähmen, um zu begreifen, was es benötigt“, erklärte Marchionne.

Sebastian Vettel am Donnerstag in Österreich

Sebastian Vettel konnte die Aussagen seines Chefs am Donnerstag vor dem Österreich GP in Spielberg verstehen, warnte aber vor zu viel Schwarzmalerei. „Wenn man schaut, wo wir als Team waren und wo wir nun sind, haben wir einen großen Schritt gemacht“, findet Vettel. Marchionnes Worte kann der Deutsche trotzdem nachvollziehen. „Unser Präsident weiß sehr genau, was vor sich geht. Er ist sehr daran interessiert, was in der Fabrik passiert, was gut und schlecht ist und wo die Schwächen und Stärken liegen.“ Vettel: „Ich stimme ihm zu: Wir haben nicht das beste Auto, müssen uns weiter verbessern. Das ist Fakt.“

Doch der Ferrari-Star betont auch: „Das Ganze ist jetzt keine große Neuigkeit. Wir wollen das beste Auto haben und wir wollen den besten Motor haben. Beides haben wir noch nicht. Aber beim Prozess, die Lücke zu schließen, haben wir massive Fortschritte gemacht - mehr als alle anderen.“ 

In Spielberg soll die Aufholjagd weitergehen. Nach Österreich brachte Ferrari einen erneut modifizierten Verbrennungsmotor, für den die Scuderia einen Token opferte. Trotzdem wird ein Sieg schwer - wegen eines Getriebewechsels muss er Vettel in der Startaufstellung fünf Plätze zurück. 

Der Deutsche gibt aber noch nicht auf: „Ich bin zuversichtlich, dass wir hier allgemein näher dran sind als in Baku - und mindestens so konkurrenzfähig wie in Montreal“, ordnet er vorab die Erwartungshaltung ein.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.