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Formel 1: Vettel erneuert Qualifying-Kritik

— 02.04.2016

„Nur etwas für Leute mit schwacher Blase“

Trotz saftigem Rückstand war Sebastian Vettel nach Startplatz drei in Bahrain zu Scherzen aufgelegt. Einmal mehr besonders im Fokus: Das Quali-Format.

Sebastian Vettels Fazit nach dem Qualifying in Bahrain fiel, sicher auch wegen des mit einer halben Sekunde zu großen Abstands zu Mercedes, wie folgt aus: "Nicht so spannend".
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Trotz Funkenflug: Vettel fand den Samstag langweilig

Vettel, bekannterweise der größte Kritiker des neuen Modus, erklärt seinen Unmut: "Am Anfang muss man sich beeilen und an der Ampel anstehen, dann schnell eine schnelle Runde fahren. Und dann ist erstmal lange Pause."

Mit einem verständnislosen Kopfschütteln fügt der Ferrari-Star an: "So geht es doch auch dem Zuschauer. Zu Beginn ist viel los, zwischendurch gibt es dann aber immer so Löcher." Vettel scherzt: "Wenn jemand eine schwache Blase hat, ist das vielleicht genau das richtige. Aber ich glaube, dass es das falsche Qualifying-Format ist!"
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Weniger spaßig findet der Ferrari-Star indes die halbe Sekunde Rückstand auf Mercedes im Zeittraining. "Wir sind weiter am knabbern, aber es fehlt noch überall etwas. Auf der Geraden, hier und da ein Tacken in den Kurven", stellt der vierfache Weltmeister fest. Umso schlimmer ist das, da Vettel nach ABMS-Informationen erstmals in einem Hybridmodus fahren konnte, in dem er auf der vollen Runde 100 Prozent der Leistung abrufen konnte.

Am Sonntag startet der Ferrari-Star wieder als Dritter

Vettel: "Wir machen Fortschritte. Das Auto ist viel besser als im Vorjahr und wir sind auf dem richtigen Weg. Es wird noch einiges kommen, aber leider noch nicht morgen." Für den Sonntag ist Vettel trotzdem optimistisch. "Ich glaube im Rennen kann das Ganze aber schon ein bisschen anders aussehen. Vieles wird davon abhängen, wie die Reifen abbauen."

Behoben sind zudem - zumindest laut Vettel - die Zuverlässigkeitsprobleme am Ferrari-Turbo, die Stallgefährte Kimi Räikkönen in Melbourne vorzeitig aus dem Rennen warfen. "Wir haben für hier etwas mit an Bord, damit sollte alles gelöst sein. Ob es dann auch wirklich so ist, dafür gibt es keine Garantie. Unterschreiben wollte jedenfalls keiner." Wenn das mal kein Witz auf eigene Kosten war...

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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