Ferrari

Formel 1: Vettel kämpft weiter

— 10.05.2016

„Will WM nicht abschreiben“

Sebastian Vettel spricht im Exklusivinterview mit unseren Kollegen in der SPORT BILD. Darum glaubt der Deutsche weiter an Ferrari und den WM-Titel.

Trotz 67 Punkten Rückstand und einer Ausfallquote von 50 Prozent in den ersten vier Rennen: Sebastian Vettel will die WM in diesem Jahr noch nicht abschreiben. Der Ferrari-Star in der aktuellen SPORT BILD: "Es sind doch erst vier von 21 Rennen gefahren. Ich bin jetzt schon eine gute Zeit dabei und ich kann mich nicht erinnern, dass man vorher schon mal nach vier Rennen über die Meisterschaft gesprochen hat. Da ist es völlig egal, ob man von mir redet oder Nico Rosberg. Es ist einfach noch zu früh.“

Sebastian Vettel bleibt weiter auf die WM fokussiert

Gerade in einer Phase wie dieser muss Vettel versuchen Ruhe ins Team zu bringen. "Man darf sich weder von positiven noch von negativen Ereignissen zu sehr beeinflussen lassen“, erklärt er seine Herangehensweise an den durchwachsenen Saisonstart. "Man ist immer gut beraten, ruhig weiter zu arbeiten und seinen Plan zu verfolgen. Und immer genau zu analysieren, wo man aufrüsten muss. Es ist normal, dass es nicht leicht ist, aus einem Loch zu kommen, das durch jahrelange Misserfolge entstanden ist. Da ist Geduld gefragt. Und Geduld zu haben ist genau das, was in der Formel 1 jedem schwer fällt. Deshalb ist es extrem wichtig, dass man als Team funktioniert.“

Michael Schumacher hat fünf Jahre gebraucht, um Ferrari zum WM-Titel zu führen. Hat sich auch Vettel einen Zeitrahmen gesetzt? "Ich habe da keine Zahl“, sagt er. "Die hatte Michael bestimmt auch nicht. Das Ziel ist, Ferrari nach vorne zu bringen. Am liebsten natürlich eher heute als morgen. Ich will deshalb auch dieses Jahr noch nicht abschreiben. Das wäre die falsche Herangehensweise. Fest steht: Wenn wir alles richtig machen, werden wir immer stärker werden.“

Der Rückstand zu WM-Spitzenreiter Rosberg ist groß

Für den Heppenheimer ist diese Phase seiner Karriere indes alles andere als ernüchternd. Vettel: „Genau diese Herausforderung habe ich ja auch gesucht, als ich den Schritt zu Ferrari gewagt habe. Ein Team zu formen, ein neues Team aufzubauen. Die Erwartung war aber nicht so, dass das innerhalb eines Jahres erledigt gewesen wäre. Das Ziel ist etwas aufzubauen, von dem man auch länger zehren kann.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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