Sebastian Vettel: Sein Leben in Bildern

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Formel 1: Vettel küsst Barriere

— 25.05.2017

Schwache Mercedes "nicht normal"

Sebastian Vettel fuhr am Donnerstag in Monaco überlegen zur Bestzeit - auf dem großen Abstand zu Mercedes will sich der Deutsche aber nicht ausruhen.

Auch wenn Daniel Ricciardo im Training am Donnerstag erster Verfolger von Sebastian Vettel war. Bei Red Bull ist man überzeugt: "Ferrari ist der Favorit, besonders auf dieser Strecke." Das glaubt zumindest Red-Bull-Teamchef Christian Horner, der erklärt: "Das Arbeitsfenster der Reifen ist hier sehr klein. Nur wenn du es genau triffst, kannst du dein ganzes Potenzial entfalten." Horner weiter: "Ferrari hat das in dieser Saison bisher am besten hinbekommen. Sie haben ein Auto designt, das dieses Problem am besten löst."

Die Experten sehen Ferrari auch wegen des kurzen Radstandes in Monte Carlo im Vorteil, vor allem gegenüber Mercedes. Doch hilft der wirklich so viel, wollte ein Reporter von Sebastian Vettel am Donnerstag wissen: "Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht! Ich weiß nicht, wie sich die Autos der anderen fahren lassen und ich weiß auch nicht, was sie am Nachmittag geplagt hat", meinte Vettel mit Blick auf die Plätze acht und zehn für die Silberpfeile. Der Deutsche: "Das war aber sicher nicht normal. Also kann man sich nicht darauf ausruhen. Am Vormittag haben beide (Hamilton und Bottas; d. Red.) jedenfalls stark ausgesehen." Hamilton drehte im ersten Training die Bestzeit - zwei Zehntel vor Vettel.

Sebastian Vettel war am Donnerstag der Schnellster

Für das Rennen um die Pole hat der Ferrari-Star aber nicht nur die Silberpfeile auf der Rechnung und erinnerte sich dabei ans Vorjahr: "Auch mit Red Bull wird es auf jeden Fall eng. Daniel (Ricciardo; d. Red.) hat hier letzte Saison eine hervorragende Runde erwischt als es im Q3 darauf ankam."

Stichwort eng: Wie fühlen sich die neuen und breiteren Autos für Vettel im engen Monte Carlo an? "Gerade bei den schnellen Richtungswechseln spürt man es schon. Ich habe heute Früh auch ein paar Mal die Barriere geküsst", so Vettel, der lachte: "Es war nix kaputt am Auto. Nach dem dritten oder vierten Mal hab ich mir dann gedacht: 'Lass das mal lieber sein und schau wo du hinfährst.'"

Der Scuderia-Star raste danach zur Bestzeit und war entsprechend zufrieden. "Über Mittag konnten wir noch mal einen Schritt machen. Jetzt geht es an die Feinarbeit", erklärte Vettel und fügte an: "Ich glaube, wir haben verstanden, was das Auto braucht, um noch schneller zu werden."

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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