Die besten Bilder aus Singapur

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Formel 1: Vettel nur Elfter

— 15.09.2017

Alarm bei Ferrari?

Obwohl Sebastian Vettel in Singapur am Freitag die Top-10 verpasst, ist es kein Schock für ihn - denn der Deutsche kennt die Gründe für das Resultat.

Mauerkontakt und nur Platz elf für Sebastian Vettel im Singapur-Training: Kein guter Einstand für den Deutschen an einem in der WM wichtigen Wochenende für ihn und Ferrari. Schlägt die Scuderia jetzt Alarm?

Fährt sich Vettel in Singapur noch ins Rampenlicht?

„Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen und müssen noch ein bisschen am Auto tüfteln. Wir haben ein paar Sachen probiert, das ein oder andere hat noch nicht funktioniert. Heute war das noch nicht ideal“, räumte Vettel ein. Doch was ist die Ursache für Ferraris Schwierigkeiten? „Allgemein fehlt bisschen der Grip und ich glaube, dass die Balance noch nicht ganz stimmt. Deswegen tun wir uns schwer mit den Reifen, den Grip rauszuholen, der doch da ist.“ Vettel: „Auf eine Runde war es anfangs auch okay, im mittleren Teil und gegen Ende tun wir uns schwerer.“

Dafür spricht: Im ersten Sektor dreht Vettel am Freitag sogar die Bestzeit – seine schnellste Runde muss er dann jedoch abbrechen, weil er nach einem Fahrfehler die Bande in Kurve zehn streift. „Da habe ich das Auto ein bisschen verloren - natürlich nicht gut, die Runde dann nicht fertig zu fahren. Wir hatten auch einen kleinen Schaden, konnten aber trotzdem weitermachen. Es war wichtig, hier auch den Longrun mitzunehmen.“

Am Freitag konnte bei Vettel nur der Helm glänzen

Auf diesem sah Vettels Pace auch gar nicht so schlecht aus. Der Deutsche konnte auf seinem Longrun auf weichen Reifen über zehn Runden konstante, niedrige 1:47er Zeiten abspulen. Zum Vergleich: Freitags-Pacesetter Daniel Ricciardo war auf seinem Longrun zwar im Schnitt circa eine Sekunde pro Runde schneller - hatte aber auch die deutlich schnelleren ultrasoften Walzen drauf. Ein richtiger Quervergleich steht also noch aus.

Auch Vettel glaubt mit Blick auf Red Bull: „Es ist nicht der erste Freitag, an dem sie stark sind. Schauen wir mal, wie es morgen aussieht.“ Der Deutsche gibt sich gelassen: „Sorgen habe ich keine. Klar, wir müssen uns jetzt steigern. Ich glaube der Speed ist im Auto drin, wir müssen ihn halt rausholen.“ Vettel weiter: „Heute hat auch noch etwas das Vertrauen ins Auto gefehlt. Auf so einer Strecke wie dieser verliert man dann zwangsläufig Zeit. Deswegen bin ich aber zuversichtlich, dass da morgen noch ein größerer Schritt kommt.“

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Ferrari Twitter

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