Formel 1: Die besten Bilder aus Monaco

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Formel 1: Vettel nur Zweiter

— 27.05.2017

Kommt Stallregie bei Ferrari?

Sebastian Vettel muss sich im Monaco-Qualifying Kimi Räikkönen geschlagen geben. Für das Rennen am Sonntag hat der Deutsche aber gute Karten.

Nach Platz zwei beim Großen Preis von Monaco hinter seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen war Sebastian Vettel „nicht ganz so glücklich, wie ich hätte sein können.“ Dem Ferrari-Star fehlten 0,043 Sekunden auf den Finnen. Vettel: „Das Auto war gut zu fahren. Aber ich habe ab dem zweiten Sektor zu viel gepusht. Und im dritten Sektor war ich einfach zu gierig, das hat gekostet.“

Zwei Ferrari in Reihe eins. Der Start soll zwischen den beiden Piloten in rot am Sonntag allerdings nicht zum Problem werden. „Wir sind genug Rennen gefahren“, betonte Vettel. „Wir wissen normalerweise, was wir in der ersten Kurve machen müssen.“ Auch Räikkönen zeigte sich genervt von den Nachfragen zu Runde eins. „Ich werde nicht anders starten als sonst auch. Wir wissen, was wir tun. Wir fahren fürs Team und respektieren einander. Wir werden keine Dummheiten machen.“

Am Samstag durfte Kimi jubeln - am Sonntag auch?

Vettel muss trotz allem hoffen, direkt am Start an seinem Teamkollegen vorbeizukommen. Alles andere als eine Einstopp-Strategie wäre eine Überraschung. Das schränkt die strategischen Möglichkeiten deutlich ein. Der Deutsche deshalb leicht geknickt in der Pressekonferenz: „Wir wissen alle, wie wichtig Pole hier ist.“

Allein: In Anbetracht der Tatsache, dass Lewis Hamilton nur von Platz 13 startet, muss Ferrari über eine Stallorder nachdenken. Zum Vergleich: Mercedes hat seinen zweiten Piloten Valtteri Bottas schon zweimal strategisch eingesetzt. In Bahrain musste der Finne Lewis Hamilton passieren lassen, in Barcelona wurde er als Bremsklotz gegen Vettel benutzt. Am Ende könnten sieben Zähler wichtig sein. So groß ist der Unterschied zwischen Platz eins und zwei.

Vettel führt in der WM derzeit mit sechs Zählern Vorsprung auf Hamilton, Räikkönen hat bereits 55 Punkte Rückstand auf Vettel.

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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