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Formel 1: Vettel rätselt in Spanien

— 15.05.2016

Hat sich Ferrari beim Set-Up vertan?

Ferrari kämpft in Barcelona mit den Reifen. Ein Grund dafür sind die hohen Temperaturen, die der Scuderia bei der Abstimmung des Autos Probleme bereiten.

Sebastian Vettel wirkte nach Platz sechs im Qualifying zum GP Spanien ratlos. „Uns fehlte einfach der Grip“, erklärte der Deutsche, der im Zeittraining eine Zehntelsekunde lamgsamer war als im freien Training am Morgen. Ein Erklärungsansatz: Die höheren Temperaturen am Nachmittag. Die Sonne hatte den Asphalt auf 42 Grad aufgeheizt. Das waren 14 mehr als noch am Vormittag im dritten freien Training.

Rätselraten bei Vettel und Ferrari über das Set-Up

Für gewöhnlich passen alle Teams ihr Set-Up an solche Temperaturunterschiede an. Diese Änderungen können aerodynamischer oder mechanischer Natur (siehe Zeichnung) sein. Die Teams verstellen Frontflügel (Aerodynamik!) oder die Radaufhängung (Mechanik!). Nach Informationen unseres Technikexperten Paolo Filisetti hatte Ferrari zu wenig mechanische Haftung. Dadurch rutschte Vettel über den Kurs. Folge: Die Reifentemperaturen kletterten steil nach oben. Das wiederum führte zu noch weniger Grip und schlechten Rundenzeiten.

Vettel: „Das war ein Teil unseres Problems. Aber so einfach ist es nicht, sonst wüssten wir, woran wir sind.“

Sky-Experte Marc Surer hat einen anderen Erklärungsansatz: „Wegen des schwächeren Motors muss Ferrari mit weniger Abtrieb fahren als Mercedes, um trotzdem auf einen respektablen Topspeed zu kommen. Deshalb rutscht das Auto stärker, die Reifen neigen zum Überhitzen. Und wenn der Asphalt dann auch noch wärmer ist als gedacht, fallen die Reifen aus ihrem Arbeitsfenster.“
Nur Startplatz sechs für Vettel: Ferrari ist ratlos

Dazu passt Räikkönens Aussage: „Mehr Abtrieb würde uns sicher helfen. Es ist nicht einfach, auf dieser Strecke die Reifen über die gesamte Runde in Schuss zu halten. Auf uns kommt Arbeit zu.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Paolo Filisetti / Picture-Alliance

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