Formel 1: Vettel versus Hamilton

Formel 1: Vettel stolz auf Rekorde

"Schlimmstes Gefühl nach Baku"

Sebastian Vettel lässt vor der FIA-Gala in Paris noch einmal seine Saison Revue passieren. Seine Höhepunkte, seine Tiefschläge und seine Karriere.
Sebastian Vettel ist im Reinen mit sich, seiner Saison und dem Vizetitel in der Formel-1-WM. „Im Großen und Ganzen war das ein positives Jahr“, sagt der Ferrari-Star. „Wir hatten ein starkes Paket und die Möglichkeit auf den Titel verpasst.“ Heute Abend vergibt die FIA in Versailles ihre WM- Pokale. Im grauen Wollpulli reflektierte der Hesse in kleiner Runde vorab seine Saison.
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„Als Fahrer willst du gewinnen“, betonte er dabei. „Es gab einige schmerzhafte Rennen, aber auch Highlights. In Monaco zu siegen ist speziell. Es war lange her, dass Ferrari dort gewinnen konnte. Dann einen Doppelsieg zu holen, das war ein schöner Moment.“

Für Singapur will Vettel nicht die Schuld auf sich nehmen

Vettel gibt aber auch zu: „Das schlimmste Gefühl hatte ich nach Baku (Rammstoß gegen Hamilton, d. Red.). Das war unnötig und ich habe viel drüber nachgedacht.“ Seinen Startcrash in Singapur ordnet er anders ein. „Das war Racing. Es lag nicht wirklich in meiner Hand, das zu verhindern. Genau wie die Zündkerze in Japan. Es gab Rennen, bei denen hätten wir und ich besser sein können, umgekehrt gab es aber auch welche, wo wir hätten schlechter sein können.“

Formel 1: Vettel versus Hamilton

Für 2018 bleibt Vettel optimistisch. „Wir haben eine gute und gesunde Plattform, auf der wir aufbauen können. Jetzt müssen wir den letzten Schritt gegen – das ist immer der härteste.“ Fakt ist: Für den Deutschen ist noch lange nicht Schluss. „Ich darf die schnellsten Autos der Welt fahren. Ich bin noch nicht müde.“ Das liegt auch daran, dass er sich mittlerweile mit den Helden seines Sports messen kann – zumindest in der Statistik. Vettel: „Es ist schön sich mit seinen Jugendidolen vergleichen zu können. Mit Michael habe ich mir da wohl den härtesten ausgewählt. Im Auto zählt man zwar nicht mit, aber es ist eine schöne Überraschung, wenn man Rekorde bricht.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-alliance; Twitter

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