Sebastian Vettel: Sein Leben in Bildern

Formel 1: Vettel über Ferrari-Aufschwung

— 27.04.2017

Vettel: Ferrari nicht illegal

Sotschi als Silberpfeil-Strecke: Sebastian Vettel schiebt den Favoritenstatus vor dem Russland GP Mercedes zu. Mit Ferraris Fortschritt ist er aber zufrieden.

Die Saison 2017 ist die bis dato beste von Sebastian Vettel mit Ferrari – so viel scheint nach zwei Siegen aus den ersten drei Rennen schon festzustehen. „Drei aus drei wäre natürlich noch besser gewesen. Aber man soll ja nicht gierig werden“, lachte Vettel im Vorfeld des Russland GP. In Sotschi kann der Deutsche am Sonntag schon seine Bestmarke von drei Saisonerfolgen mit der Scuderia aus dem Jahr 2015 einstellen. Wenngleich Vettel Mercedes am Donnerstag bessere Chancen auf den Rennsieg am Schwarzen Meer einräumte.

„Auf dem Papier ist Mercedes hier der Favorit. Das ist eine sehr, sehr starke Strecke für sie. Nicht nur historisch (Mercedes gewann bisher alle drei Rennen in Russland; d. Red.) sondern auch von der Charakteristik. Es gibt viele Geraden, man braucht ordentlich Power“, so Vettel. Allein: An der nötigen Power mangelt es auch Ferrari 2017 nicht.

„Wir hatten am Sonntag zweimal die Nase vor Mercedes und einen großartigen Start, ja. Aber haben wir schon etwas erreicht? Nein“, bremste Vettel vor dem vierten Lauf des Jahres trotzdem die Euphorie.

Ein gefragter Mann: Vettel am Donnerstag in Sotschi

Doch auch der vierfache Weltmeister räumte ein: „Wir wissen, dass wir ein gutes Auto haben. Die Herausforderung ist dieses Jahr aber, sicherzustellen, dass das auch so bleibt. Man muss sich auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren, um im Entwicklungsrennen vorne dran zu bleiben. Darauf liegt unser Fokus als Team.“ In der Tat hat Vettel signifikante Verbesserungen bei der Scuderia festgestellt, mit denen er auch den jüngsten Lauf der Roten begründet. „Wenn’s läuft, dann läuft’s. Dann kommt eines zum anderen“, sagte Vettel, der seine Mannen lobte: „Die Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail ist dieses Jahr schon noch mal auf einem anderen Level.“

Die Silberpfeile seien zwar immer noch „sehr stark“, aber auch Vettel weiß: „Wir sind dieses Jahr näher dran.“ Für den Heppenheimer liegt das zudem an den neuen Regeln. „Die Autos geben einem dieses Jahr mehr Raum, einen Schritt zu machen – das gilt für uns, aber auch für andere.“

Einen großen Schritt hat Ferrari definitiv schon beim Unterboden gemacht – so groß sogar, dass manche Konkurrenten die Legalität des Ferrari anzweifeln. Vettel nahm diesen Gerüchten in Sotschi aber erneut den Wind aus den Segeln: „Ich habe mal nachgehakt und mir erklären lassen, worum der ganze Trubel geht. Aber es gibt kein Problem, also geht das auch links rein und rechts wieder raus“, verriet der Ferrari-Star, der sich beim Russland GP deswegen wieder ausschließlich auf die Arbeit auf der Strecke konzentriert.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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