Sebastian Vettels Helme

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Formel 1: Vettel über seinen Vertrag

— 20.10.2016

Keine Zeit für die Zukunft

Die Saison 2016 biegt auf die Zielgeraden ein. Für Sebastian Vettel und Ferrari geht der Fokus zwar auf kommendes Jahr - gelernt wird aber im Hier und Jetzt.

Sebastian Vettel und Ferrari haben den Blick so sehr auf eine erfolgreiche Zukunft gerichtet, dass für Fragen zu dieser gar keine Zeit mehr bleibt. So zumindest antwortete der Deutsche auf das Nachbohren einiger Reporter zu seinem Ende 2017 auslaufenden Vertrag mit der Scuderia. „Wir haben alle ziemlich viel zu tun, der Fokus liegt auf den vier Rennen, die noch ausstehen und auf den Dingen, die aktuell in der Fabrik passieren. Da ist es nicht so wichtig, in Details wie meinen Vertrag zu schauen“, sagte Vettel am Donnerstag vor dem USA GP.

Konzentriert auf 2016 - und 2017: Sebastian Vettel

Übersetzt heißt Vettels Philosophie: Die Zukunft beginnt hier und jetzt. „Jedes Verhalten und jedes Teil vom diesjährigen Auto, das du jetzt verstehst, wird dir auch für das nächste Jahr weiterhelfen. Man lernt immer dazu“, ist der Deutsche überzeugt und wähnt sich und sein Team „in die richtige Richtung unterwegs“. Vettel: „Ich denke, alles was wir dieses Jahr ans Auto gebracht haben, hat Sinn gemacht.“

Neue Teile will Ferrari 2016 also auch weiterhin produzieren. Wenngleich Vettel einräumte: „Wenn du nicht mehr um den Titel kämpfst, ist es normal, dass der Hauptfokus auf das nächste Jahr geht.“ Außer es geht um seinen Vertrag. Zu umfassend sind die anstehenden Regeländerungen. Ferrari könnte weiter ins Hintertreffen geraten – aber auch der große Durchbruch ist in Vettels drittem Jahr in Rot denkbar. Alle Optionen sind also offen.

Wann jagt Ferrari endlich wieder die Gegner in der F1?

„Positiv“ sei es, dass die zuletzt von Ferrari in Japan neu eingesetzten Upgrades so gut funktioniert haben. Ein Fingerzeig für ein gutes 2017? Vettel denkt erstmal nur von Rennen zu Rennen. „Kimi (Räikkönen; d. Red.) und ich haben uns von Anfang an damit wohlgefühlt“, sagte der Deutsche und versprach sich auch für Austin eine verbesserte Performance. „Es gibt gewisse Parallelen zwischen den Strecken, der erste Sektor hat viele schnelle Kurven, der letzte ist dafür langsamer.“

Ob es in Amerika zum ersten Saisonsieg Ferraris und Vettels erstem Triumph seit 23 Rennen reicht, ist angesichts der großen Konkurrenz zwar zu bezweifeln. Vettel aber will nicht aufstecken: „Es gibt immer eine Chance“, erklärte der vierfache Weltmeister. Egal, ob es um einen guten Saisonabschluss, oder das erhoffte Durchstarten 2017 geht – die Parole bleibt die gleiche: „Das Wichtigste ist, dass wir kämpfen und alles geben“, beteuerte Vettel.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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