Sebastian Vettel: Sein Leben in Bildern

Sebastian Vettel Sebastian Vettel Sebastian Vettel

Formel 1: Vettel und seine Red Bulls

— 27.11.2014

Von Randy Mandy bis Hungry Heidi

2014 mochte Sebastian Vettel sein Auto nicht so sehr. Folge: Die Trennung von Red Bull. An die Vorgänger des RB10 erinnert er sich bei ABMS aber gerne.

2007 (Toro Rosso)

Sebastian Vettel: „Natürlich war der Toro Rosso von 2007 nicht so gut wie der BMW. Deshalb auch schwieriger zu fahren. Trotzdem war es wichtig für mich am Anfang viele Kilometer zu fahren. Und heute kann ich’s ja zugeben: Es hat schon eine Zeit gedauert, bis ich wirklich den Bogen raus hatte.“

Kein waschechter Red Bull, dafür aber für Vettels ersten Sieg verantwortlich: Der 2008er Toro Rosso

2008 (Toro Rosso)

„In dem Jahr sticht natürlich der erste Sieg in Monza heraus, aber auch sonst war das eine sehr erfolgreiche Saison. Wir waren in der Konstrukteurs-WM vor Red Bull Racing und haben zusammen unheimlich viel erreicht. Wir hatten eine sehr, sehr starke Mannschaft geformt und waren in der Lage bei jedem Rennen in die Punkte zu fahren, was für uns etwas ganz Besonderes war.“

2009 Kate's dirty sister

„Mein erster Red Bull. Damals konnte man nicht erwarten, dass das Auto so gut ist. Das hat uns alle positiv überrascht. Die Reglements-Unklarheit, was Diffusor und was doppelter Diffusor ist, war für uns von Nachteil. Sonst hätten die wir WM mit Sicherheit gewinnen können. Der erste Sieg in China oder das Wochenende in Silverstone, an dem wir in jeder Sitzung vorne waren, war das perfekteste Wochenende, das ich hatte.“

Erstes Mal mit Randy Mandy: Der Premierentitel in der Formel 1 gelang Vettel 2010

2010 Randy Mandy

„Bis heute ist Randy Mandy mein Lieblingsauto! Es war dominant, das stärkste im Feld. Der doppelte Diffusor war erst jetzt richtig ausgereift. Ich hatte eine Menge Spaß beim Fahren, besonders in schnellen Kurven lag der RB6 wie ein Brett. Wir haben allerdings einige Fehler gemacht und Probleme gehabt. Die Standfestigkeit war nicht optimal. Deshalb wurde es am Ende richtig knapp. Im Finale in Abu Dhabi holte ich aber meinen ersten Titel. Alles andere wäre mit diesem Auto auch eine Schande gewesen.“

2011 Kinky Kylie

„Kinky Kylie war ein Super-Allrounder. Der Name von der „durchgeknallten Kylie“ ist wie alle anderen Namen zufällig im Gespräch mit meinen Mechanikern entstanden. 2011 konnten wir schon vor Saisonende die WM in Japan gewinnen. Es war das Jahr, in dem man angefangen hat mit den Auspuffgasen zu experimentieren. Zum Ende hin war das Auto nahezu perfekt, wenn auch nicht so dominant wie 2010. Der Erfolg sah nur nach außen nach einem Spaziergang aus.“

Zitterpartie: 2012 mit Abbey fuhr Vettel den wohl knappsten seiner vier WM-Titel ein

2012: Abbey

„Der angeblasene Diffusor wurde verboten. Damit wurden wir unserer größten Stärke beraubt und haben unheimlich Schwierigkeiten gehabt, vor allem auf meiner Seite. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich im Auto wieder wohlgefühlt hab und es voran ging. Zur Sommerpause hatte ich einen relativ großen Rückstand, aber zum Ende der Saison haben wir uns zusammengerissen und den Spieß noch mal umdrehen können. Das Finale in Brasilien war ein chaotisches Rennen. Trotzdem ging es mit Abbey gut.“

2013: Hungry Heidi

„Die hungrige Heidi war ähnlich wie das Auto aus 2011 sehr stark. Wir haben auf 2012 aufgebaut und die Technik perfektioniert. Zunächst haben die Reifen uns noch Sorgen gemacht. Dann gaben wir noch mal Gas in der Entwicklung, Pirelli brachte neue Gummis und es lief wieder. Nach der Sommerpause waren Heidi und ich wieder eine Einheit, sozusagen ein perfektes Paar. Die unglaubliche Serie von neun Siegen in Folge nach der Sommerpause ist aus heutiger Sicht sehr, sehr speziell.“

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Red Bull, Picture-Alliance

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