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Formel 1: Vettel verpasst Bahrain GP

— 03.04.2016

Motordefekt stoppt Vettel vor dem Start

Sebastian Vettel verpasst den Start zum Großen Preis von Bahrain: Der Deutsche rollt schon auf der Einführungsrunde mit einem rauchendem Ferrari aus.

Diesen Schumi-Vergleich hätte sich Sebastian Vettel gerne erspart: Wie einst Michael Schumacher 1996 in Magny Cours rollte Vettel am Sonntag in Bahrain schon vor dem Start mit einem rauchenden Ferrari aus. Für den Deutschen war Feierabend, bevor das Rennen losging: "Ich glaube ich habe ein Problem am Motor", funkte Vettel umgehend an die Box.
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Sebastian Vettel kam in Bahrain nicht besonders weit

Während die Kollegen auf dem Bahrain International Circuit noch den Sieger ausfochten, stand Vettel wenig später schon geduscht vor den Reportern. Nötig wäre das eigentlich nicht gewesen. "Ich bin heute nicht mal ins Schwitzen gekommen, so kurz war das Rennen", sagte der Ferrari-Star. "Was genau passiert ist, weiß ich noch nicht. Ich habe Power verloren, hinten kam Rauch raus, also bin ich stehengeblieben", schilderte der Heppenheimer seine Sicht der Geschehnisse vor dem Start. Angekündigt hatte sich das Problem jedenfalls nicht. "Es kam überraschend, als ich auf Kurve elf zugefahren bin", so Vettel, der forderte: "Wir müssen jetzt schnell verstehen, was los war und daraus lernen."

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Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene spekulierte nach dem Rennen, dass es sich nicht um einen klassischen Motorschaden gehandelt habe. Der Italiener vermutete ein Problem an der Einspritzung oder einem Ventil. "So oder so müssen wir uns aber bei Sebastian entschuldigen und ehrlich sein: Wir konnten ihm heute nicht mal ein Auto hinstellen, mit dem er das Rennen antreten konnte", erklärte Arrivabene. "Nicht ideal und nichts, worauf wir stolz sein können", kommentierte Vettel seinen Arbeitstag, den wohl kürzesten seiner Formel-1-Karriere.

Frustrierend: Die Technik machte am Sonntag nicht mit

Bei allen seinen bisherigen 159 Grand Prix konnte der Deutsche immer auch antreten - nicht so am Sonntag in der Wüste von Bahrain. "Es ist natürlich frustrierend", räumte der Deutsche ein, wollte aber nicht den Mut verlieren. "Unsere Vorbereitung im Winter war gut, wir pushen hart und wissen, dass wir uns noch verbessern können. Es ist ein langes Jahr und vor uns liegen noch viele Rennen." Doch darin könnte nun auch ein Problem bestehen. "Wir müssen jetzt sehen, ob und wie schwer der Motor beschädigt ist", fürchtete Vettel weitere Konsequenzen. Mit der begrenzen Anzahl an Aggregaten, könnte der Ausfall des Ferrari-Stars auch im weiteren Saisonverlauf nachwirken.
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Zuletzt beim Auftakt in Australien war bereits Teamkollege Kimi Räikkönen mit einem Turbo-Problem ausgefallen. "Ich glaube nicht, dass es heute das gleiche war. Denn eigentlich haben wir das behoben", bestätigte Vettel nochmal seine Aussage vom Samstag. Da hatte er noch gescherzt: "Wir haben das Problem gelöst, aber Garantien gibt es natürlich keine. Unterschreiben wollte zumindest keiner!" Dieser Witz ging am Sonntag nach hinten los...

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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