Die besten Bilder aus Abu Dhabi

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Formel 1: Vettel will positiven Abschluss

— 25.11.2017

2018 „Spaziergang“ oder „Fünfkampf“?

Ferrari und Sebastian Vettel wollen 2018 endlich den lang ersehnten WM-Titel: Dafür müssen die Roten an Mercedes vorbei - und vielleicht auch an Red Bull.

Platz drei mit über einer halben Sekunde Rückstand auf die Pole-Zeit von Valtteri Bottas war nicht, was sich Sebastian Vettel für das letzte Qualifying der Saison gewünscht hatte. „Ich glaube nicht, dass unser Rückstand auf die Kurven zurückgeht, denn mit dem Handling des Autos war ich generell zufrieden“, erklärt Vettel. Vor allem der hohe Vollgasanteil im Mittelsektor kostet Ferrari im Vergleich zu den Silberpfeilen in Abu Dhabi Zeit.

Am Sonntag muss Vettel an beiden Mercedes vorbei

Im Rennen sieht die Pace der Roten für gewöhnlich aber besser aus. Das ist auch Vettels Hoffnung, der am Sonntag „noch mal ein Ausrufezeichen setzen“ will. „Wir wollen das Jahr würdig und positiv beenden - idealerweise also gewinnen“, sagt Vettel. Dann würde die Scuderia nach dem Sieg vor zwei Wochen in Sao Paulo ordentlich Rückenwind mit in die Winterpause nehmen.

Dieser Umstand allein erklärt aber noch nicht Vettels Aussage im Vorfeld des Grand Prix, dass 2018 für Ferrari „ein Spaziergang“ wird. Vorrausetzung: „Uns gelingt zum kommenden Jahr ein ähnlicher Schritt wie zu diesem“, lacht Vettel, der seine Worte umgehend als Scherz klarstellt. Denn auch der Heppenheimer weiß: Derartige Sprünge im Kräfteverhältnis sind ohne umfassende Regeländerungen wie vor der Saison 2017 kaum reproduzierbar.

Vettel sieht die Scuderia weiter auf einem guten Weg

Beim Chassis und dem Motor hat sich Ferrari laut Vettel stark verbessert. Ein Prozess, der fortläuft. „Im Kopf sind wir schon viel weiter“, erklärt der Deutsche. Bester Beleg: An seinem Auto und dem von Teamkollege Kimi Räikkönen, waren zuletzt schon viele neue Teile zu sehen - in Abu Dhabi beispielsweise ein neuer Diffusor für 2018 (ABMS berichtete).

Teamchef Maurizio Arrivabene tritt trotzdem die Euphoriebremse. „Natürlich dürfen wir uns über unseren Aufwärtstrend freuen. Fakt bleibt aber auch, dass wir dieses Jahr noch nicht gut genug waren, um den WM-Titel zu gewinnen“, sagt der Italiener. Die ablaufende Saison vergleicht der Ferrari-Teamchef mit einem Glas Wasser. „Zu Saisonmitte waren wir vorne, das Glas halbvoll. Leider haben wir in der zweiten Saisonhälfte das Wasser aber gebraucht, um darin Kopfschmerztabletten aufzulösen.“

Ferrari-Boss Arrivabene hatte zuletzt Kopfschmerzen

Arrivabene weiter: „Wir haben gut gearbeitet und nie aufgegeben. Das ist positiv. Trotzdem sind die Dinge nicht in unsere Richtung verlaufen und deswegen hat Mercedes am Ende verdient gewonnen.“

Was der Wiederauflage des Duells Rot gegen Silber 2018 zusätzliche Würze verleiht: Auch Red Bull schickt sich aktuell an, kommende Saison wieder dauerhaft an der Spitze mitzumischen. Red-Bull-Berater Helmut Marko gibt mit Blick auf Ferraris und Mercedes' Nummer-1-Piloten Vettel und Hamilton zu bedenken: „Ich hoffe, dass wir dann das einzige Team mit beiden Piloten im Titelkampf sein werden.“ Und noch einen Überraschungskandidaten hat Marko auf der Rechnung: „Wenn McLarens Chassis gut ist, rechne ich auch mit Fernando Alonso, dann wäre es ein Fünfkampf - und ein toller Fight um die WM.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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