Formel 1: Diese Piloten haben die WM-Wende geschafft

Formel 1: Vettels Aufholjagd

Keine Psychotricks gegen Hamilton

Keine Psychospielchen zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Darum verzichtet der Deutsche auf den Psychokrieg. 
59 Punkte Rückstand bei noch vier zu fahrenden Rennen. Wenn Sebastian Vettel noch Weltmeister werden will, muss Lewis Hamilton einmal die Punkteränge verpassen und darf maximal zweimal Dritter werden. Nur eine von vielen verschiedenen Rechenvarianten. Vier Mal Rang fünf würde dem Mercedes-Star ebenfalls nicht zum Titel reichen.
Fakt aber bleibt bei allen Gedankenspielen: Vettel muss Hamilton in den letzten Rennen bügeln, will er noch eine Chance haben. Doch der Brite zeigt eigentlich nur Schwächen, wenn er psychisch angeknockt ist. So wie im Duell gegen Nico Rosberg, das er 2016 wegen zu starker Schwankungen verlor. Ist es für Vettel also an der Zeit die Psychokeule zu schwingen?

Zweimal konnte Vettel eine WM drehen. Auch 2017?

„An so etwas habe ich kein Interesse“, sagt Vettel selbst. „Wir brauchen unsere ganze Energie, um vier ideale Rennen abzurufen und im besten Falle alle zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Was die anderen machen, ist nicht so wichtig.“ Sportsmann Vettel erklärt seine Herangehensweise so: „Ich sehe das nicht als 1:1-Situation. Ich bin kein Verfechter von Spielchen oder Politik. Das wird meistens mehr aufgeblasen als dahintersteckt. Ich konzentriere mich darauf, was auf der Bahn passiert. Den Rest kann man meiner Meinung nach nicht beeinflussen. Wenn doch, dann ist das nicht meine Art. Das gehört nicht zum Sport.“
Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff hält nichts von Psychotricks und glaubt auch nicht, dass Hamilton Vettel mit einigen subtilen Sprüchen provoziert haben könnte. Zu ABMS sagt der Österreicher: „Am Ende gewinnt immer der schnellste Fahrer mit dem schnellsten Auto und den wenigsten Fehlern.“

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: Hersteller

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