Sebastian Vettel: Sein Leben in Bildern

Sebastian Vettel Sebastian Vettel Sebastian Vettel

Formel 1: Vettels Blog aus Monza

— 07.09.2014

Reifen waren am Ende

Sebastian Vettel beendete den Italien GP als Sechster - in seinem Blog berichtet er auf AUTO BILD MOTORSPORT vom Geschehen in Monza.

Sonntag

Ich glaube der Grund, wieso es heute leider nicht zu mehr als zum sechsten Platz gereicht hat, ist schnell gefunden. Leider haben sich meine Reifen sehr schnell abgenützt und ich bin vor allem gegen Ende des Rennens fast nur mehr hin und her gerutscht, weshalb ich auch wirklich nicht mehr großartige Attacken rausfahren konnte. Es ist einfach schade, weil ich mir sicher bin, dass heute mehr drin gewesen wäre.

Ein Loch gefunden

Mein Start lief eigentlich eher durchschnittlich, er hätte sicher besser sein können, aber ich hatte da einfach Glück und habe ein Loch gefunden, durch das ich gut durchfahren konnte. So früh gleich drei Plätze gutzumachen ist natürlich eine gute Sache, allerdings will man sich dann ja doch noch weiter vorarbeiten, was heute einfach nicht mehr geklappt hat. Ich wusste auch, dass ich unbedingt an Magnussen vorbei wollte und bin dann etwas zu früh in die Box gekommen, was am Ende wahrscheinlich auch entscheidend war. Wieso Daniel dann doch schneller als ich war ist auch schnell zu erklären. Wir hatten zwar das gleiche Set-Up, aber dann doch wieder eine abweichende Strategie, für die wir uns aber alle gemeinsam entschieden haben.

Will immer gewinnen

Wir wollten uns einfach etwas ausprobieren und unterm Strich ist es dann halt leider nicht ganz so geworden, wie wir es uns gewünscht hätten. Trotzdem kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Ich werde weiterhin versuchen, das Beste aus mir und dem Auto rauszuholen und konzentriert zu bleiben. Am Ende will ich trotz unserer Probleme immer gewinnen und fahre nicht mit, um möglichst weit hinten zu landen. Ich hoffe, dass es für uns in Singapur noch besser läuft und wir endlich jubeln dürfen. Bis dahin...

Sebastian

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Samstag

Ehrlich gesagt überwiegt heute etwas der Ärger, dass es am Ende nicht für mehr gereicht hat. Es war heute sehr knapp, vor allem bei den ersten zehn, aber wenn man da am Ende dieser Kette ist, hilft einem das wenig.

Augen offen halten

Wir haben gewusst, dass es für uns in Monza nicht leicht werden würde, gerade weil Monza nun mal eine Hochgeschwindigkeitsstrecke ist. Allerdings muss ich sagen, dass sich unser Speed doch schon etwas verbessert hat, gerade im Vergleich zu McLaren, und das gibt einem natürlich etwas Mut. Zudem hat man im letzten Rennen in Spa ganz gut sehen können, wie schnell etwas passieren kann und sollte deshalb einfach immer die Augen offen halten und auf alles vorbereitet sein.

Überholen ist machbar

Ich persönlich werde mich vor allem auf den Start konzentrieren und gleich versuchen, so viele Plätze wie möglich gut zu machen. Wenn man in Monza gleich zu Beginn gut wegkommt, kann das schon viel entscheiden und ich werde einfach wieder alles geben, um so weit vorne wie möglich mitmischen zu können. Zudem haben wir hier ganz bestimmt die eine oder andere Überholmöglichkeit, was die Strecke für uns natürlich gleich noch ein Stück attraktiver macht. Außerdem macht es hier einfach Spaß und ich hoffe, dass wir den auch morgen haben werden und einige Punkte mit Nachhause nehmen können. Bis bald...

Sebastian

In Zusammenarbeit mit www.sebastianvettel.de & www.redbull.de
Fotos: Getty Images

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