Formel 1: Vettels Test-Blog aus Bahrain

Formel 1: Vettels Test-Blog aus Bahrain

— 20.02.2014

Die Richtung stimmt

Die Saisonvorbereitung lief für Red Bull bislang nicht nach Wunsch. Formel-1-Weltmeister Vettel lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen – in seinem Blog berichtet er auf AUTO BILD MOTORSPORT aus Bahrain.

Nach den ersten Tests in Jerez sind wir nun in die zweite Runde in Bahrain gestartet. Natürlich ist uns bewusst, dass wir noch lange nicht dort sind, wo wir hinwollen – aber dafür gibt es ja Testtage. Jetzt haben wir noch die Zeit, um uns so gut wie möglich auf die Saison vorzubereiten und unsere ganze Energie in die Arbeit am Auto zu stecken.

Kein Grund zur Sorge

Sebastian Vettel nimmt die Arbeit auf: In der Wüste von Bahrain kommt der RB10 so langsam in die Gänge.

Dass wir heute etwas verspätet aus der Garage gefahren sind, hatte weniger mit Problemen am Auto zu tun – wir wollten einfach nur sichergehen, dass der Wagen die Garage perfekt vorbereitet verlässt. Auf der Strecke lief es dann eigentlich ganz gut: Wir sind gut gestartet, hatten gute Zeiten, die nah beieinander lagen ... dann kam jedoch leider das kleine Problem mit dem Feuer auf der Strecke. Zum Glück war das aber nichts Besorgnis erregendes, trotzdem werden wir uns heute noch zusammensetzen, um herauszufinden, wie wir so etwas in Zukunft verhindern können.

Mechaniker die wahren Helden

Beruhigend ist im Moment die Gewissheit, dass es uns hier in Bahrain schon einmal etwas besser als zuletzt in Spanien ergeht. Wir merken, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind, wenn auch etwas langsamer, als wir es uns alle gewünscht haben – deswegen sind unsere Tage nun länger geworden. Vor allem unsere Mechaniker sind wahre Helden, weil sie fast rund um die Uhr in der Garage stehen, um am neuen RB10 zu schrauben.

Geduld ist gefragt

Es ist aber genau diese Leidenschaft und Hingabe, die mir ein gutes Gefühl gibt, weil ich weiß, dass keiner aufhören wird, bis nicht alles so läuft, wie wir es uns vorstellen. Und auch wenn das Warten manchmal mühsam ist, müssen wir einfach Geduld haben – mit dem Auto und auch mit uns selbst. Der neue Bolide ist eine unglaublich komplexe Sache und dementsprechend braucht es natürlich Zeit. Genau diese Zeit werden wir uns in Bahrain nehmen und versuchen, immer einen Schritt nach dem anderen zu machen. Solange wir hart arbeiten und der Fokus einzig und allein auf uns selbst bleibt, wird am Ende auch sicher alles so, wie wir wollen.

Ich melde mich bald wieder, bis dann ...

Sebastian

In Zusammenarbeit mit www.sebastianvettel.de & www.redbull.de / Fotos: gettyimages

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