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Formel 1: Vettels Wunder

— 13.05.2017

Motorwechsel in Rekordzeit

Sebastian Vettel verpasst die Pole in Spanien knapp. Fast hätte er gar nicht am Qualifying teilnehmen können - rasanter Motorwechsel macht es möglich.

In der offiziellen Pressekonferenz nach seinem zweiten Platz im Qualifying zum Großen Preis von Spanien flüsterte Sebastian Vettel Pole-Mann Lewis Hamilton zu: „Ich habe genug verloren, um die Pole zu verpassen.“ Vettel meinte einen kleinen Fehler im letzten Sektor, dem er eine Zehntelsekunde zurechnet. Damit hätte der Ferrari-Star tatsächlich den ersten Startplatz inne gehabt. Am Ende fehlten ihm nur 0,05 Sekunden auf den Mercedes-Vizechampion.
Alle Infos zum Qualifying: Hamilton auf Pole

Dabei kann Vettel froh sein, dass er überhaupt am Qualifying teilnahm - und bis in Q3 kam. Grund: Im dritten freien Training machte plötzlich die Antriebseinheit Ärger. Die Telemetrie hatte ein Problem erkannt. Unter anderem musste der Verbrennungsmotor getauscht werden. Vettel: „So etwas dauert normalerweise drei Stunden, meine Mechaniker haben es in zweien geschafft. Keine Ahnung wie, das grenzt an ein Wunder.“

Für Vettel ist es der zweite Motor, den er in diesem Jahr verwendet. Ein Problem dürfte das nicht werden. Auch Lewis Hamilton fährt bereits seinen zweiten V6. Problematischer sieht es in Sachen Turbo aus. Da hat Vettel bereits den dritten verbaut. Ab dem jeweils fünften Element setzt es Startplatzstrafen.

Teamarbeit: Vettel wusste, wem er zu danken hatte

Der Heppenheimer erzählt, wie er die entscheidenden Minuten vorm Qualifying in der Ferrari-Garage beobachtet hatte. „Kimis Crew hat auch geholfen - meine Seite der Garage war total voll. Alle surrten wie Bienen um mein Auto.“ Dann der nächste Schock kurz nach der Ausfahrt aus der Box im ersten Qualifyingabschnitt: Das Team funkte, Vettel solle sofort das Auto stoppen. „Es war ein Programmierungsfehler“, berichtet er. „Ich bin blind in so einem Moment, war weit weg von Garage.“

Trotzdem fuhr er weiter. Ein Glücksfall. Vettel: "Das Letzte, was du tun willst, ist das Auto abstellen. Ich hatte eine Öffnung in der Streckenbegrenzung verpasst - und deshalb die Zeit gehabt, noch einmal nachzufragen, ob das wirklich nötig ist. Wären die Techniker dabei geblieben, hätte ich das Auto abgestellt.“

So fuhr Vettel auf Startplatz zwei - und war zufrieden. „Gestern passte die Balance des Autos noch nicht ganz. Aber ich habe schon gespürt, wie viel Potential drinsteckt. Heute war es eine Freude das Auto zu fahren. Jedenfalls bin ich happy mit unseren Updates. Sie glitzern und glänzen nicht, aber sie funktionieren.“

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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