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Formel 1: Vettels Zukunft bei Ferrari

— 26.05.2017

Marchionne: „Vettel kann bleiben“

Was macht Sebastian Vettel 2018? Fährt er weiter für Ferrari oder wechselt er zu Mercedes? Bei den Italienern gibt man sich verhalten optimistisch.

Fast schon gnädig wirken die Aussagen von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne über Sebastian Vettels Zukunft in Rot. „Wenn Seb glücklich ist und ihm das Auto gefällt, kann er gerne bei uns bleiben“, sagte der Italo-Kanadier auf einer Veranstaltung im Ferrari-Museum.

Echtes Werben um unseren deutschen Superstar hört sich anders an. Warum ist Marchionne trotz starker Leistungen seines Nummer-1-Fahrers so zurückhaltend? Der FIAT-Chef erklärt: „Im letzten Jahr war Vettel sehr nervös, weil das Auto nicht gut genug war.“ Sollte Vettels Einstellung gegenüber seinem roten Renner nun anders sein, bestehe laut Marchionne „die Möglichkeit einer langen Ehe.“ Der Big Boss spielt den Ball zu Vettel und lässt durchblicken, dass der Heppenheimer die Vertragsverlängerung offenbar bewusst vor sich her geschoben hat.

Fährt Sebastian Vettel auch 2018 wieder im Ferrari?

Vettels Vertrag mit den Italienern läuft Ende des Jahres aus. Schon länger gibt es Spekulationen, dass er sogar zu Mercedes wechseln könnte. Auch AUTO BILD MOTORSPORT berichtete, dass Daimler den Vierfachweltmeister im Auge hat. Für den Deutschen ist es das erste Mal seit seinem Einstieg in die Formel 1, dass er fürs kommende Jahr keinen Vertrag hat.

Vettel hat die Qual der Wahl. Doch echte Liebesbekundungen von Ferrari hören sich anders an. Marchionne macht stattdessen klar: Vettel kann gerne bleiben, aber kämpfen wird Ferrari nicht um ihn. Dafür spricht auch, dass Teamchef Maurizio Arrivabene sich nicht zu klaren Aussagen über Ferraris zukünftige Fahrerpaarung hinreißen lässt. Stattdessen bekräftigt der Italiener immer wieder, dass das Team derzeit andere Prioritäten habe.

Klar ist: Der Gehaltspoker zwischen Vettel und Ferrari hat längst begonnen. Aktuell soll der Hesse mehr als 25 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Und Marchionne soll schon im Vorjahr intern angedeutet haben, dass ihm das zu viel ist. Mercedes wird die Spielchen bei Ferrari sicher gespannt verfolgen...

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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