Vettels Funk-Frust: Von 2009 bis heute

Formel 1: Villeneuve rechnet mit Vettel

— 22.02.2017

Vorteil dank Fahrstil?

Der Formel-1-Weltmeister von 1997 Jacques Villeneuve glaubt, dass Sebastian Vettels Fahrstil zur neuen Formel-1-Technik passt.

Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve freut sich auf die neue Formel-1-Generation. In der aktuellen SPORT BILD sagt er: „Endlich sind die Zeiten vorbei, wo man vom Dreirad direkt in ein Formel-1-Auto steigen konnte. Jetzt sind wieder Männer gefragt, keine Kids.“ Villeneuve glaubt zudem, dass Sebastian Vettel von den neuen Technikregeln profitieren kann. „Sebastians Fahrstil passt optimal zu den neuen Autos“, so der Kanadier, „und er hat mit Abstand die meisten Kilometer mit den neuen Reifen absolviert. Das ist besonders am Anfang der Saison ein klarer Vorteil.“

Vettels Funk-Frust: Von 2009 bis heute



Auch Ferrari-Präsident Sergio Marchionne glaubt an die Wiederauferstehung der Scuderia. "Seit August hat sich unsere Arbeitsweise geändert“, betont er. "Wir investieren unser Geld und unsere Ressourcen jetzt in die richtigen Bereiche. Es stimmt zwar, dass wir ein paar Ingenieure verloren haben, die wir nicht verlieren wollten, aber das passiert in jedem Team.“ Neben Technikchef James Allison, der jetzt als Technischer Direktor bei Mercedes arbeitet, hat auch Aerodynamikmann Dirk de Beer die Italiener in Richtung Williams verlassen.

Trotzdem sei der Wechsel Paddy Lowes von Mercedes zu Williams keine verpasste Chance für die Scuderia. Marchionne: "Wir sind aber gut genug aufgestellt, und wir brauchen keinen Superhelden, der all unsere Probleme löst.“ Ziele ausgeben will der Italio-Kanadier vor dieser Saison indes keine. Mit übertriebenen Vorgaben hatte er sich im Vorjahr noch blamiert.  "Wenn mir einer meiner Leute sagt, dass unser Auto um vier Sekunden schneller ist, dann muss ich ihm glauben", rechtfertigt sich Marchionne nun gegenüber F1 Racing. "Ich habe also dumm ausgesehen."

Vettel selbst steht weiter hinter seiner Scuderia. Ferrari habe in der Vergangenheit "eine Menge Lektionen gelernt, die uns in der Zukunft viel stärker machen werden", so Vettel in der Welt. Der Abstand zu Branchenprimus Mercedes sei 2016 "schon kleiner geworden – aber richtig ist auch, dass 2016 bei Ferrari nicht alles glatt gelaufen ist."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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