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Formel 1 von Paris-Terror geschockt

— 14.11.2015

Piloten bekunden ihr Mitgefühl

Auch im Formel-1-Fahrerlager von Sao Paulo wehen die Fahnen auf Halbmast: Sportliches Geschehen auf Grund der Anschläge von Paris im Hintergrund.

Auch wenn der Formel-1-Zirkus gerade am anderen Ende der Welt Halt macht: Die Nachricht von den Terroranschlägen in Paris erreichte auch die Stars der Motorsportszene am späten Freitagabend in Brasilien wie ein Donnerschlag. Auf Grund der dreistündigen Zeitverschiebung zu Europa waren die Piloten und Teammitglieder alle noch wach und konnten die erschreckenden Bilder am TV live mitverfolgen. Anschließend drückte die Formel-1-Gemeinde umgehend ihr Mitgefühl für die Opfer und Hinterbliebenen aus - zuerst in der Nacht in den sozialen Medien, am Samstagvormittag (Ortszeit) dann auch an der Rennstrecke in Interlagos. „Unsere Gedanken sind bei allen, die von dieser Tragödie in Paris betroffen sind”, teilte die Königsklasse auf ihrem offiziellen Twitter-Account mit.

Todt, Boullier & Grosjean gedenken der Heimat

McLarens französischer Renndirektor Eric Boullier zeigte sich schockiert von den Ereignissen in Paris

Chefvermarkter Bernie Ecclestone zeigte sich schockiert. „Wir leben in einer bösen Welt mit bösen Menschen”, meinte der 85-Jährige im Fahrerlager. Eine geeignete Maßnahme, den Opfern und Hinterbliebenen Ehre zu erweisen, gebe es nicht. „Was auch immer wir sagen, wird die Menschen nicht zurückbringen”, so Ecclestone. Der französische Automobil-Weltverbandschef Jean Todt reagierte extrem betroffen auf die Anschläge in seiner Heimat. Auch der Hauptsitz der FIA befindet sich mitten im Herzen von Paris. Todt: „Die ganze Welt kann nur schrecklich geschockt sein, über das was passiert ist.” Nach Angaben eines FIA-Sprechers ist vor dem Grand Prix am Sonntag (17.00 Uhr/RTL und Sky) eine Schweigeminute geplant.

Entsetzen über den Terroranschlag herrschte auch unter den Piloten. „Ich bete für alle, die in Paris betroffen sind”, schrieb Weltmeister Lewis Hamilton schon in der Nacht zu Samstag. Sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg zeigte sich ebenso erschüttert. „Sprachlos über die Tragödie in Frankreich. Meine Gedanken sind mit euch”, teilte Rosberg mit. „Im Herzen bin ich bei jenen, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind”, schrieb der ehemalige F1-Weltmeister Jenson Button. „Das ist eine Tragödie für Paris, für Frankreich und für die ganze Welt”, erklärte McLarens französischer Renndirektor Eric Boullier. Die F1-Abteilung von Renault teilte mit: „Wir werden zusammenstehen, um diese Tragödie zu überwinden.” Das Rennwochenende in Brasilien soll aber trotz der Vorkommnisse wie geplant fortgeführt werden.
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Hamilton Schnellster im Abschlusstraining

Sportlich gab Mercedes auch am Samstagvormittag den Ton an: Lewis Hamilton fuhr die Bestzeit

Überschattet von den Ereignissen in Europa, rückte das sportliche Geschehen am Samstag natürlich dennoch in den Hintergrund. Beklemmende Stimmung herrschte an der Strecke, als beim Anlassen der Motoren für das Abschlusstraining Lotus' französischer Fahrer Romain Grosjean mit einer Trikolore-Armbinde in sein Cockpit kletterte. Als schlussendlich gefahren wurde, änderte sich das Bild vom Freitag auf der Strecke nur wenig: Mercedes dominierte erneut, Weltmeister Hamilton fuhr in der letzten Session vor dem Qualifying (17.00 Uhr/RTL und Sky) die Bestzeit. Der Brite verwies trotz eines Drehers und Problemen mit dem Getriebe Mercedes-Stallrivale Nico Rosberg auf den zweiten Platz. Hinter den beiden Silberpfeilen wurde Sebastian Vettel im Ferrari Dritter. Force-India-Pilot Nico Hülkenberg raste auf dem 4,309 Kilometer langen Kurs auf den sechsten Rang. (fh/dpa)
Fotos: Picture-Alliance

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