Formel 1: Die besten Bilder aus Australien

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Formel 1 vor Giganten-Duell

— 26.03.2017

Hamilton gegen Vettel

Lewis Hamilton und Sebastian Vettel haben die meisten Titel im Fahrerfeld. 2017 könnte es zum direkten WM-Duell der beiden F1-Schwergewichte kommen.

Nach dem Saisonauftakt der Formel 1 in Australien deutet vieles darauf hin: Der Königsklasse steht 2017 ein Mega-Duell um den Titel bevor: Silber gegen Rot, Mercedes gegen Ferrari, Hamilton gegen Vettel! Nach Jahren der Silberpfeil-Dominanz gibt es endlich wieder ernstzunehmende Konkurrenz an der Spitze.

Braut sich hier bereits das neue WM-Duell zusammen?

„Jetzt haben wir gleichwertiges Material und ich hoffe, dass wir noch schöne Duelle haben werden“, erklärte Vettel nach seinem Sieg am Sonntag mit Blick auf Hamilton, den er auf Rang zwei verwies. Vettel: „Ich habe großen Respekt vor Lewis. Er hatte ein großartiges Debüt hier vor zehn Jahren. Seitdem hat er bewiesen, dass er sehr schnell und talentiert ist.“ Vettel erinnert sich auch an Hamiltons erstes Titel-Rennen in Brasilien 2008. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis er einen Titel gewinnen würde. Ich habe es damals in meinem Toro Rosso hart versucht zu verhinden.“
Die Ergebnisse aus Melbourne: Alle Zahlen im Überblick

„Das kriegst Du noch zurück!“, lachte Hamilton in der PK neben Vettel sitzend. Der Brite bekräftigte: „Auch ich habe großen Respekt vor Seb und was er erreicht hat. Endlich können wir direkt gegeneinander kämpfen.“ Denn ein richtiges Titelduell gab es zwischen den beiden F1-Schwergewichten, die mit vier (Vettel) respektive drei Titeln (Hamilton) auch die erfolgreichsten Fahrer im aktuellen Feld sind, bisher noch nicht. 2017 könnte es soweit sein.
Mercedes verteidigt Strategie: Wolff haut auf den Tisch

„Es wird eine physisch und mental harte Saison, aber es macht immer am meisten Spaß die besten zu schlagen“, glaubt Hamilton. Bereits im Vorfeld hatte der Vizeweltmeister die Scuderia zum Favoriten erklärt - und behielt damit zumindest in Melbourne beim Auftakt tatsächlich Recht. Auch Mercedes-Sportchef Toto Wolff, der das Wiedererstarken der Konkurrenz aus Maranello als „aufregende Herausforderung“ und „gut für die ganze Formel 1“ bezeichnete, räumte am Sonntag ein: „Wir müssen zugeben, dass Ferrari uns heute geschlagen hat.“

Hamilton und Vettel am Sonntag auf dem Podium

Wie repräsentativ der Abstand von zehn Sekunden im Ziel war, steht aber noch in den Sternen. Wolff verrät: „Als wir gemerkt haben, dass Lewis direkt hinter Sebastian keine Chance hat vorbeizukommen, haben wir Pace rausgenommen.“ Außerdem gilt der Stadtkurs von Melbourne als eher atypische Rennstrecke, Rückschlüsse über die Performance auf anderen Kursen sind also nur bedingt aussagekräftig. Und dennoch: In den letzten Jahren zeigte sich oft: Wer den Auftakt im Albert Park gewinnt, gewinnt am Ende auch den Titel.

Zählt sich Vettel deshalb jetzt zu den Titelkandidaten? „An Statistiken zum Titelgewinn bin ich derzeit nicht interessiert. Das erste Rennen ist nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber nachzudenken“, winkt der Ferrari-Star ab. Eine andere Statistik hat Vettel, bekannt als großer Fan der Zahlen und Rekorde in der F1, aber ganz sicher im Auge: Die der meisten Grand-Prix-Siege. Vettel holte am Sonntag Triumph Nummer 43. Hamilton, der in den letzten drei Jahren diesbezüglich eine reiche Ernte einfuhr, hält aber schon bei zehn Grand-Prix-Erfolgen mehr. Ein weiterer Ansporn also für den Deutschen, seinem Widersacher im Mercedes 2017 den ein oder anderen Pokal wegzuschnappen.

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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