Formel 1: Galerie - Malaysia GP

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Formel 1: Vorschau auf den Malaysia GP

— 27.03.2015

Eine Runde mit den Mercedes-Stars

Lewis Hamilton zeigt im Simulator den Kurs in Malaysia - dort steigt am Wochenende der zweite WM-Lauf 2015. Alle Informationen vorab gibt es hier.

Start frei zu Runde zwei der Formel-1-Weltmeisterschaft 2015. Auf dem Sepang International Circuit steht am Wochenende der zwei WM-Lauf des Jahres an. Der Kurs vor den Toren Kuala Lumpurs zählt zu den schönsten Strecken im Kalender. Aber wegen der extremen Witterungsbedingungen müssen die Rennfahrer während des Grand-Prix-Wochenendes in Malaysia auch außergewöhnlich große Belastungen verkraften. „Neben dem Regen ist die größte Herausforderung für den Fahrer der Umgang mit der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit”, sagt Mercedes-Pilot Nico Rosberg. „Darauf müssen wir uns beim Training im Winter vorbereiten und sicherstellen, dass wir bei diesen Bedingungen physisch und mental bis zur schwarz-weiß karierten Flagge topfit sind.” Schließlich müssen die Fahrer im Rennen 56 Runden (310,408 Kilometer) absolvieren.

Regen und Dunkelheit als Risiko

Da helfen auch Ventilatoren und Kühlung kaum. Nico Rosberg weiß: In Malaysia wird es heiß!

Rosbergs britischer Teamkollege und Titelverteidiger Lewis Hamilton pflichtet bei: „Durch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit ist das Rennen sehr hart.” Drückende Schwüle, Temperaturen bis zu 35 Grad und plötzliche Wolkenbrüche sind in Sepang  die Regel. 2009 hatte sintflutartiger Monsunregen sogar zum Abbruch des Rennens geführt. Auch für dieses Wochenende sind an beiden Tagen wieder Regenschauer vorausgesagt. Da das Rennen in Malaysia wegen der Zeitverschiebung zu Europa, im Sinne der TV-Einschaltquoten, eine Stunde später als sonst startet (09.00 Uhr MESZ/RTL und Sky), wird bei längeren Unterbrechung oftmals auch das Einsetzen der Dunkelheit zum Problem. Noch riskanter ist diesbezüglich die Ansetzung des Zeittrainings, das planmäßig erst um 18.00 Uhr Ortszeit enden soll.

Schon sieben deutsche Sepang-Siege

Der Aachener Architekt Hermann Tilke hat den 5,543 Kilometer langen Kurs mitten in einem Palmenhain entworfen. Rosberg, der den Kurs zu seinen Lieblingsstrecken zählt, schwärmt: „Das Layout ist großartig zu fahren und bietet von allem etwas: lange Geraden, schnelle Kurven, Haarnadeln und gute Überholstellen.” Auf der Start-Ziel-Geraden erreichen die Fahrer mit mehr als 300 km/h ihre Höchstgeschwindigkeit. Eine Schlüsselstelle ist die Ascari-Kurve. Seit 1999 gastiert die Königsklasse des Motorsports regelmäßig in Sepang. Dabei gab es bislang sieben deutsche Siege. Rekordweltmeister Michael Schumacher (2000, 2001, 2004) und der viermalige Champion Sebastian Vettel (2010, 2011, 2013) triumphierten je dreimal. Ralf Schumacher gewann hier 2002.

Weltmeister Lewis Hamilton nimmt Sie im Simulator schon einmal eine Runde mit über den Sepang International Circuit. Im Video erklärt der Brite seine Vorbereitung auf den Malaysia GP und stellt den Kurs im Detail vor (fh/dpa):
Fotos: Picture-Alliance

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