Formel 1: Was wird aus Ralf und Co?

Formel 1: Was wird aus Ralf und Co?

— 22.06.2007

Deutsche auf Cockpitsuche

Fr Ralf Schumacher wird es nach dem Indy-Crash noch enger in der Formel 1. Wie sieht die Zukunft der deutschen F-1-Piloten aus?

Ralf Schumachers Vertrag bei Toyota luft aus. Glckspunkt gewonnen in Montreal, Startcrash ausgelst in Indianapolis. Das sieht gar nicht gut aus. Laut Manager Hans Mahr wird weiter verhandelt. Zu Abstrichen beim Gehalt (derzeit 15 Millionen Dollar) soll Schumi II bereit sein. Nick Heidfeld sitzt bei BMW auch ohne Vertrag fr 2008 felsenfest im Sattel. Solange kein Fahrer von McLaren-Mercedes oder Ferrari frei wird, kann er bleiben. Als Alternativen fr Heidfeld wie Ralf Schumacher galt bisher Honda. "Sie haben bei uns keine Chance", winkt Honda-Teamchef Nick Fry nun ab.

Nico Rosberg ist bis einschlielich 2008 an Williams gebunden. Aber das Team braucht Geld. Die Hhe der Ablse muss also stimmen. Williams sollen sowohl Kimi Rikknen im Tausch fr Rosberg als auch Heikki Kovalainen von Renault angeboten worden sein. Adrian Sutil ist an Spyker gebunden bis Ende 2008. Allerdings mahnte Teamchef Colin Kolles nach den letzten Crashs: "Keine Fehler mehr." Sutil-Manager Manfred Zimmermann spielt den Vorgang runter: "War nicht so ernst gemeint", gab aber gleichzeitig zu, dass "jetzt nur noch Ankommen zhlt." Spyker braucht Punkte, keinen Schrott. BMW-Sauber-Testfahrer und GP2-Tabellenfhrer Timo Glock hat Kontakte zu Williams und Toyota. Markus Winkelhock hat als Spyker-Tester kaum Arbeit: "Erst einen Testtag 2007", sagt er, "aber ich wrde trotzdem sofort einsteigen, wenn ein Platz frei wird. Und Sebastian Vettel? Nach seinem tollen F-1-Debt drfte ihm ein Cockpit in der Knigsklasse sicher sein. Nur das Team scheint noch Verhandlungssache.

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