Hülkenberg

Formel 1: Wechsel zu Renault

— 14.10.2016

Millionen-Deal für Hülkenberg

Jetzt ist es fix: Nico Hülkenberg verlässt Force India und wechselt zur kommenden Saison zu Renault.

Was AUTO BILD MOTORSPORT bereits am vergangenen Wochenende exklusiv verkündete, wird nun offiziell: Nico Hülkenberg verlässt Force India in Richtung Renault. „Wir wünschen Nico alles Gute dabei neue Wege in der Formel 1 zu erkunden“, teilte Teamchef Vijay Mallya heute mit. „Er hat die meisten Punkte für dieses Team geholt und ist ein guter Freund geworden. Aber er hat nun neue Möglichkeiten und da wollten wir ihm nicht im Wege stehen."

Nach sechs Jahren in der Formel 1 wechselt Hülkenberg nun endlich in ein Werksteam. Genau deshalb ist der Schritt auch der Richtige. Immer wieder ranken sich wilde Gerüchte um die Zukunft des finanziell klammen Force India-Teams. Hülkenberg sichert mit dem Weg nach Enstone seine Zukunft in der Formel 1. Zumal Renault im kommenden Jahr einen weiteren Schritt in Richtung vorderes Mittelfeld machen wird. Dem Antrieb werden in der Szene noch einmal große Fortschritte zugetraut, dem Chassis ebenso. Denn: Renault investiert in die Zukunft.
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Dazu passt auch: Hülkenberg hat nach Informationen von ABMS einen Zweijahresvertrag mit Option auf ein drittes unterschrieben. Sein Anfangsgehalt beträgt 2017 sechs Millionen Dollar und steigert sich bis 2019 auf acht Millionen Dollar.

Der Teamkollege des Deutschen bei Renault steht indes noch nicht fest. Eine Variante: Kevin Magnussen bleibt mit Sponsorgeldern in Höhe von acht Millionen Euro an Bord. Aber auch ein französischer Fahrer ist eine Alternative. Zuletzt wurden immer wieder Esteban Ocon und Red Bull-GP2-Pilot Pierre Gasly mit Renault in Verbindung gebracht. Aber auch Valtteri Bottas (derzeit Williams) ist bei Renault nach wie vor im Gespräch.

Bei Force India-Mercedes wird durch Hülkenbergs Weggang ein Platz für einen Mercedes-Junior frei. Pascal Wehrlein gilt als heißester Kandidat auf das Cockpit. Aber wie AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr, will Mercedes für den Schwaben derzeit nur zwei Millionen Euro auf den Tisch legen. Aktuell sind das noch acht Millionen Euro zu wenig.

Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

Fotos: picture-alliance

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