Pascal Wehrleins Weg an die Spitze

Formel 1: Wehrlein gibt wieder Gas

— 27.04.2017

Wolff: „Kritiker eines Besseren belehrt“

Pascal Wehrlein will nach seiner Verletzungspause auch beim Russland GP überzeugen - Toto Wolff freut sich indes über die Leistung des Deutschen.

Mit Platz 13 im Qualifying und Platz elf im Rennen feierte Pascal Wehrlein in Bahrain ein ganz starkes F1-Comeback nach seiner Verletzungspause. „Mit meinem ersten Wochenende der Saison hätte ich nicht zufriedener sein können“, erklärte Wehrlein am Donnerstag in Sotschi. Doch noch viel wichtiger für den Schwaben: „Der Test nach dem Rennen lief auch richtig gut. Ich habe fast 100 Runden gedreht!“

Für Wehrlein wichtige Runden, um die verlorenen Kilometer am Jahresbeginn auszugleichen. „Nun fühle ich mich immer wohler im Auto und auch mit dem Team“, sagte Wehrlein vor seinem erst zweiten Grand Prix für Sauber. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Saison jetzt endlich so richtig losgeht“, strahlte der Worndorfer auf der Pressekonferenz.

Saubers Pascal Wehrlein am Donnerstag in Russland

Besonderes Lob gab es für Wehrlein von Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der seinem Junior-Fahrer einmal mehr den Rücken stärkte: „Ich freue mich sehr für Pascal und die Art und Weise, wie er in Bahrain zurückgeschlagen hat. Er hat die Kritiker eines Besseren belehrt.“ Dabei sei Wehrlein „noch immer nicht ganz schmerzfrei“, so Wolff, der von einem „brillanten Wochenende“ seines Schützlings sprach. Der Österreicher glaubt sogar: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Pascal seine ersten Punkte für Sauber einfährt.“

Wehrlein selbst bleibt indes bescheiden. „Ich habe hart gekämpft, um schnell zurückzukommen. Obwohl einige Wirbel angebrochen waren, habe ich nur zehn Wochen gebraucht, um wieder ins Auto zu steigen“, erklärte der Deutsche, der auch noch einmal verdeutlichte: „Als ich nach Bahrain das Bild (s. unten; d. Red.) geposted habe, haben die Leute noch mehr realisiert, was ich wirklich für eine Verletzung hatte. Deswegen bin ich einfach nur froh, jetzt wieder am Start zu sein!“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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