Die besten Bilder aus Sepang

Formel 1: Wehrlein spielt Chauffeur

„Für einen Freund bremse ich“

AUTO BILD MOTORSPORT liefert die besten Bilder vom Malaysia GP: Pascal Wehrlein nahm seinen Freund Sebastian Vettel nach dessen Crash mit zur Box.
Er spielt den Retter in der Not... Nachdem er sein eigenes Rennen mit für seinen Sauber starken und vor allem gleichmäßigen Rundenzeiten auf Rang 17 und mit einer Runde Vorsprung auf Teamkollege Marcus Ericsson beendete, wurde Pascal Wehrlein zum Chauffeur von Sebastian Vettel!
Der Schwabe sah, wie Vettel nach dem Crash mit Lance Stroll in der Auslaufrunde aus seinem Ferrari kletterte und hielt kurzerhand an: „Für einen Freund wie Sebastian bremse ich natürlich“, grinste Wehrlein hinterher im Gespräch mit ABMS. „Ich wusste ja auch gar nicht, was da passiert war. Also hab ich Seb einfach mitgenommen. Er hat sich zurück in der Boxengasse dann auch dafür bedankt.“

Vettel bedankte sich brav für die nette Taxifahrt

Vettel und Wehrlein, das ist eine Fahrerfreundschaft in der Königsklasse. Anfang des Jahres fuhren beide beim Race of Champions, Wehrlein verletzte sich damals nach einem Überschlag am Rücken. Wehrlein: „Er war die ganze Zeit bei den Untersuchungen im Krankenhaus dabei, sechs Stunden. Er hat mir sogar Essen ans Bett gebracht. Ich verstehe mich extrem gut mit ihm. Er ist völlig am Boden geblieben, obwohl er schon so viel erreicht hat. Wir reden viel miteinander, er gibt mir immer wieder gute Ratschläge.“
Nach dem Malaysia GP gab Vettel Wehrlein sogar sein Lenkrad mit ins Auto. Vettel erklärt: „Das war ein Reflex. Ich habe es nicht mehr aufstecken können, weil die Lenkstange krumm war und hatte Angst, dass die Strecke geöffnet wird und Fans es dann mitnehmen.“
Die besten Bilder von der Taxifahrt und alle weiteren Impressionen vom Rennen in Sepang gibt es hier in der Galerie:

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Ricciardos Geschenk für Verstappen: Halbes Zehntel
Die Zeit als Teenager ist vorbei. Red Bull-Star Max Verstappen wird heute 20. Und bringt sogar Lewis Hamilton zum Staunen. „Wie alt bist du geworden? 20? Oh Mann, ich werde alt“, lacht der Polesetter in der Pressekonferenz. Selbst wenn nun feststeht, dass sogar Wunderkind Verstappen keine Pole als Teenager in der Formel 1 geschafft hat - mit Platz drei im Sepang-Quali kann er dennoch prima leben. „Ein perfektes Resultat zum Geburtstag und ein schönes Geschenk“, sagt der Holländer.

Pole-Setter Hamilton gratulierte Verstappen artig

Doch machte sich Verstappen as Geschenk selbst, oder gab es am Ehrentag etwa Schützenhilfe, wie Teamkollege Daniel Ricciardo spaßeshalber andeutet? „Alle fragen mich heute, was mein Geburtstagsgeschenk für Max ist. Das hier war es: ein halbes Zehntel“, grinst der Australier, der sich knapp hinter seinem Stallgefährten als Vierter einordnete. „Dafür bin ich sogar kurz vor der Ziellinie extra vom Gas gegangen!“
Die besten Bilder vom Samstag in Sepang und alle weiteren Impressionen gibt es hier in der Bildergalerie:

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Ricciardo: "Mercedes hat Probleme"
Im Regen am Vormittag waren die Red Bulls noch am schnellsten in Sepang. Max Verstappen schnappte sich die Bestzeit vor Daniel Ricciardo. Am Nachmittag auf trockener Strecke ist dann aber kein Kraut gewachsen gegen Ferrari. „Die sehen hier noch stärker aus als gedacht“, räumt Ricciardo nach dem Training mit Blick auf die rote Konkurrenz ein.
Für den Australier eine Überraschung. „Ich hatte gedacht, Mercedes ist vorne. Aber sie hatten heute große Probleme“, so der Red-Bull-Pilot, der etwas genauer hinschaute: „Ich habe mir Lewis' Onboardaufnahmen angeguckt. Sie kämpfen richtig mit dem Auto.“
Nicht selten schlug Mercedes nach durchschnittlichen Freitags-Leistungen in dieser Saison mit der Pole am Samstag zurück. In Malaysia aber scheint Mercedes ernsthaft Probleme zu haben. „Die Rundenzeit ist Realität, die Stoppuhr lügt nicht“, erteilt Silberpfeil-Sportchef Toto Wolff den Gerüchten über Mercedes' Tiefstapelei eine Absage.
"Gremlin" plagt Mercedes: "Schreckliches Auto"
Die besten Bilder vom ersten Trainingstag in Sepang und alle weiteren Impressionen gibt es hier in der Bildergalerie:

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Gasly nimmt für Kvyat Platz
Für Pierre Gasly wird am Wochenende "ein Traum wahr", wie der Franzose selbst sagt. Er gibt sein Grand-Prix-Debüt bei Toro Rosso, ersetzt zumindest in Malaysia und die Woche drauf in Suzuka den unglücklichen Daniil Kvyat. Danach steht am Wochenende des USA GP für Gasly das Finale in der japanischen Super Formula an, wo er noch um die Meisterschaft kämpft. In Austin darf daher wohl wieder Kvyat fahren, der Rest der Saison ist dann noch offen. "Ich freue mich wirklich sehr und bin aufgeregt. Ich habe die letzten Jahre hart für diese Chance gearbeitet", erklärte Gasly am Donnerstag in Sepang und nahm auch gleich schon mal in seinem neuen Arbeitsgefährt Platz.
Die besten Bilder von Gaslys Sitzprobe und alle weiteren Schnappschüsse aus Sepang gibt es hier:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: J. Andre / Picture-Alliance

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