Pascal Wehrleins Weg an die Spitze

Formel 1: Wehrlein über Sauber

— 06.07.2017

„Es ist jetzt was anderes“

Pascal Wehrlein holte 2016 in Österreich seine ersten Formel-1-Punkte - bei der Rückkehr nach Spielberg sind die Vorzeichen jedoch ganz andere.

Pascal Wehrlein blickt der Rückkehr an den Ort seines ersten Punktgewinns in der Formel 1 an diesem Wochenende mit gemischten Gefühlen entgegen. „Es ist schwierig einzuschätzen, weil wir im letzten Jahr extrem davon profitiert haben, den Mercedes-Motor zu haben“, sagte Wehrlein vor dem Österreich GP in Spielberg. 2016 war der Sauber-Pilot, damals noch im Manor, dort Zehnter geworden. Doch auch Wehrlein weiß: „Sich auf den Lorbeeren vom letzten Jahr auszuruhen, das funktioniert nicht.“

Diese Saison hat Wehrlein schon fünf WM-Punkte gesammelt, fuhr auch zuletzt in Baku in die Top-10. Allein: Das Wochenende beim Aserbaidschan GP stand für Sauber vor allem im Zeichen der Trennung von Teamchefin Monisha Kaltenborn. „Es ist jetzt auf jeden Fall was anderes im Team, das spürt man auch“, so Wehrlein, der mit der Teamchefin eine wichtige Bezugsperson verloren hat. Aktuell sei sein erster Ansprechpartner bei Sauber „mein Ingenieur“, so Wehrlein.

Pascal Wehrlein beim Track-Walk in Spielberg

Weder an seiner Herangehensweise ans Rennwochenende - „Man versucht natürlich wie immer einfach das Bestmögliche draus zu machen und Gas zu geben“ - noch an seiner Zukunftsperspektive bei Sauber habe das Kaltenborn-Aus aber etwas verändert. Wehrlein: „Ich habe schon einige Punkte geholt. Im Vergleich zum letzten Jahr ist es also schon ein Schritt nach vorne.“

Allein: Ganz in eigener Hand hat Wehrlein seine nächsten Schritte nicht. „Mercedes wird darüber entscheiden, was mit mir nächstes Jahr passiert“, sagt er. Dabei hat der Worndorfer Mitspracherecht. „Zumindest wenn es mehrere Optionen gibt, denke ich schon, dass ich gefragt werde. Meistens gibt es aber eine bessere Option und dann liegt es sowieso auf der Hand.“ Eine Entscheidung über die Zukunft des deutschen Formel-1-Talents soll aber „noch in diesem Jahr“ fallen. 2017 musste Wehrlein bis Januar warten, ehe er bei Sauber einen Vertrag unterschreiben konnte.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Getty Images / Picture-Alliance

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