Pascal Wehrleins Weg an die Spitze

Formel 1: Wehrlein zu Sauber

— 16.01.2017

„Regelmäßig in die Punkte"

Jetzt ist es fix. Pascal Wehrlein fährt in der kommenden Formel-1-Saison für Sauber. Damit steht auch fest: Er bekommt nicht das Mercedes-Cockpit.

Endlich steht es fest: Der deutsche Formel-1-Youngster Pascal Wehrlein fährt in der kommenden Formel-1-Saison bei Sauber. Damit führt Wehrlein eine Tradition bei Sauber fort. Das Team ist bekannt dafür junge Piloten auf höhere Aufgaben in der Königsklasse vorzubereiten.

Für Sauber ist Wehrlein ein Wunschpilot. Bereits seit Sommer vergangenen Jahres sind die Schweizer am Mercedes-Junior dran. "Pascal hat in seiner bisherigen Laufbahn sein Talent unter Beweis gestellt – im Formelsport sowie auch in der DTM“, schwärmt Teamchefin Monisha Kaltenborn. "In seinem Formel-1-Debütjahr 2016 zeigte er erneut sein Potential: Beim Österreich Grand Prix in Spielberg fuhr er eindrucksvoll einen WM-Punkt ein. Pascal wird in Zukunft sicherlich weitere Karriere-Höhepunkte feiern können. Wir möchten ihm bei uns die Chance geben, sich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen in der Königsklasse des Motorsports zu sammeln. Ich bin davon überzeugt, dass Marcus (Ericsson; d. Red.) und Pascal eine solide Fahrerpaarung für 2017 bilden.“

Aufstieg: Wehrlein fährt 2017 für Sauber

Kommentar zu Wehrleins Wechsel von Manor zu Sauber: Das ist eine Liebesheirat!

Auch für Wehrlein, der 2016 beim Hinterbänklerteam Manor lernte, ist der Wechsel zu Sauber ein Aufstieg. „Das ist eine neue Herausforderung in einem neuen Team, die ich mit Spannung und grosser Vorfreude erwarte“, sagt  der neue Sauber-Pilot. "Unser Ziel ist, dass wir uns als Team im Mittelfeld etablieren und regelmäßig in die Punkte fahren können. Dafür werde ich mein Bestes geben und Sauber in jeglicher Hinsicht unterstützen. Doch zunächst freue ich mich darauf, jeden einzelnen im Team kennenzulernen und die Vorbereitungen für die Saison 2017 in Angriff zu nehmen. Ich möchte mich bei Sauber für das Vertrauen und diese Chance herzlich bedanken.“

Pascal Wehrleins Weg an die Spitze



Damit steht indes auch fest, dass Wehrlein noch nicht zu Mercedes wechseln wird. Trotzdem bedankt er sich bei den Stuttgartern. Wehrlein: "Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht natürlich auch an Mercedes.“Das Silberteam dürfte heute noch Valtteri Bottas als Nachfolger von Nico Rosberg bestätigen. Felipe Massa ersetzt Bottas bei Williams. Damit sind alle Cockpits bis auf die des insolventen Manor-Teams besetzt.

Wehrlein setzt bei Sauber indes eine große Tradition deutscher Fahrer fort. Michael Schumacher startete für die Schweizer in der Gruppe C. In der Formel 1 hatten sie schon Heinz-Harald Frentzen, Nick Heidfeld, Nico Hülkenberg und Adrian Sutil unter Vertrag. Auch Sebastian Vettel verdiente sich erste Formel-1-Sporen als Testfahrer bei BMW-Sauber.

Autoren: Bianca Garloff,

Fotos: Montage/Picture-Alliance

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