Die besten Bilder aus Spielberg

Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg

Formel 1: Wehrlein zurück in Spielberg

— 30.06.2016

Freche Grüße vom Red Bull Ring

Zurück am Ort des DTM-Skandals 2015: Pascal Wehrlein ließ sich den Spaß nicht nehmen und sendete freche Foto-Grüße an Timo Scheider und Co.

Mit diesem Bild hatte Pascal Wehrlein die Aufmerksamkeit am Donnerstag in Spielberg sicher: Auf Facebook postete der Manor-Pilot ein Foto von der Streckenbesichtigung. Darauf zu sehen: Wehrlein, wie er von seinem Ingenieur ins Kiesbett der Remus-Kurve geschoben wird. Anschließend posierte der Deutsche noch, mit einem breiten Grinsen auf den Backen, in der Auslaufzone sitzend...

Grüße aus Österreich: Das Kiesbett in Spielberg...

Hintergrund: Im vergangenen Jahr kam es an Ort und Stelle zum großen DTM-Skandal, auch bekannt als 'Schieb-ihn-raus-Affäre'. Wehrlein, auf dem Weg zum Meistertitel und die Wertung damals anführend, wurde nach Funk-Anweisung von Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich durch Timo Scheider von der Strecke befördert – gemeinsam mit Mercedes-Kollege Robert Wickens. „Wo bist du?“, schrieb Wehrlein in Richtung Wickens und verlinkte den Kanadier in seiner Meldung. Frech: Dazu schrieb Wehrlein die Hashtags‚ “‪#‎Déjàvu, #‎DTMSpielberg2015 #‎SchiebIhnRaus“.

„Man darf doch ein bisschen Spaß haben. Es ist ein cooles Bild“, lachte Wehrlein, angesprochen auf das Foto. „Die Idee ist mir vorhin ganz spontan gekommen, als ich in der Kurve stand. Mein Ingenieur hat mich angeschoben und ich musste anfangen zu lachen. Also habe ich gesagt: 'Komm, lass uns ein Foto machen'“, berichtet Wehrlein. Seine Erinnerungen an Spielberg sind trotz des unrühmlichen Aus im zweiten Lauf am Sonntag gut. Denn: „Im ersten Rennen war ich Zweiter“, berichtet Wehrlein.

... kennt Wehrlein noch bestens vom DTM-Skandal

Mittlerweile ist der DTM-Meister in der Formel 1 angekommen, muss dort als Neuling aber deutlich kleinere Brötchen backen. Das merkte Wehrlein zuletzt auch in Baku, als er mit einem Bremsdefekt ausschied: „Das war natürlich ernüchternd. Wenn dir bei 350 Stundenkilometern die Bremsen ausfallen, noch dazu auf einer Strecke wie in Baku, ist das kein schönes Gefühl. Als ich das erste Mal draufgestiegen bin, ist das Pedal voll durchgegangen“, erinnert sich Wehrlein an denn haarigen Moment beim Europa GP.

Immerhin: Die Ursache für den Defekt hat Manor mittlerweile gefunden: „Die Temperaturen waren zu heiß, der Verschleiß dadurch zu groß“, erklärt Wehrlein. Sein Rennstall reagiert dementsprechend. „An diesem Wochenende fahren wir mit mehr Bremskühlung. Das hilft natürlich nicht, um die Reifen auf Temperatur zu bringen, aber irgendwo muss man eben Kompromisse machen.“ So will Wehrlein sicherstellen, dass er am Sonntag nicht wieder im Kies landet – weder durch die unliebsame Bremse, noch durch einen unliebsamen Konkurrenten.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Pascal Wehrlein FB

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.