Formel-1-Weltmeisterschaft

Formel-1-Weltmeisterschaft

— 28.09.2005

Saisonende für Nick Heidfeld

Der F1-Pilot wird nach seinem Radunfall kein Rennen mehr für Williams bestreiten. Die Startabsage für China und Japan wirft Rätsel auf.

Formel-1-Pilot Nick Heidfeld wird auch bei den letzten beiden Saisonrennen in Japan und China nicht mehr für BMW-Williams an den Start gehen. "Beim Simulatortest habe ich festgestellt, daß ich nur zu 50 Prozent belastbar bin", erklärte der 28jährige, der sich am 10. September bei einem Zusammenstoß mit einem Motorrad eine Schulterverletzung zugezogen hatte. Für ihn startet – wie schon in den vergangenen drei Rennen – erneut der Brasilianer Antonio Pizzonia.

Die Absage Heidfelds, der kommende Saison nicht mehr für Williams, sondern für für BMW startet, wirft Rätsel auf. Denn: Am Sonntag will der Mönchengladbacher in seiner Schweizer Wahl-Heimat ein Radrennen bestreiten. Heidfeld ist laut der Schweizer Nachrichtenagentur si im Rahmenprogramm der Shares-Züri-Metzgete über 71 Kilometer am Start. Bei der Bekanntgabe des Pizzonia-Starts in einer Williams-Mitteilung wurde der Name Heidfeld nicht erwähnt.

Mit der Nominierung des brasilianischen Testfahrers sind auch die Hoffnungen von Nico Rosberg geplatzt, bereits in diesem Jahr sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse zu geben. Offenbar war Williams das Risiko zu groß, den Sohn des ehemaligen F1-Weltmeisters Keke Rosberg (Finnland) einzusetzen. Rosberg junior gilt als Riesentalent. Der Nachwuchsfahrer mit deutschem Paß fährt derzeit erfolgreich in der GP2-Serie.

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