Formel 1: Winkelhock fährt Nürburgring

Formel 1: Winkelhock fährt Nürburgring

Formel 1: Winkelhock fährt Nürburgring

— 17.07.2007

Debüt beim Heim-Grand-Prix

Vor 22 Jahren starb sein Vater im Wrack eines Renn-Autos. Am Sonntag setzt sich Markus Winkelhock selbst in einen Formel-1-Renner.

BILD erfuhr: Markus Winkelhock fährt dieses Wochenende am Nürburgring den Spyker-Ferrari! Der Stuttgarter kriegt das Auto des gefeuerten Tanktrottels Christijan Albers (Holland). Der Sohn des 1985 tödlich verunglückten Manfred Winkelhock ist damit der fünfte Deutsche in der Königsklasse. Und sein toter Vater gibt ihm sogar Kraft fürs Rennen! Markus: "An meiner Halskette hängt Papas Ehering. Das macht mich stark." Vater Winkelhock war nach vier Jahren Formel 1 (49 Rennen) bei einem Sportwagen-Rennen in Kanada mit 235 km/h in eine Betonmauer gerast. Die Bergung aus dem Porsche-Wrack dauerte 50 Minuten. Blutgerinnsel im Gehirn, klinisch tot. Die Ärzte hielten ihn noch 20 Stunden künstlich am Leben. Bis seine Frau Martina am Bett war, dann wurde abgeschaltet.

Mutter Martina Winkelhock war gegen die PS-Karriere

Jetzt das Formel-1-Debüt für Markus Winkelhock. Dabei wollte Mama Martina eine PS-Karriere verhindern. Markus startete erst mit 18 im Rennsport. Er fuhr die Formel König, zwei Jahre Formel Renault und 2003 schließlich die Formel 3. 2004 dann sein Debüt in der DTM für Mercedes. Und seit dem 13. Juli 2007 fährt er wieder in der DTM, bei Audi für den Briten Adam Carroll. 2006 bekam er einen Test-Fahrer-Vertrag bei Spyker-Vorgänger MF1-Racing. 18 Monate geduldige Test-Arbeit zahlen sich endlich aus.

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