Formel-1-WM in Bahrain

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Formel-1-WM in Bahrain

— 05.04.2004

Dritter Sieg im dritten Rennen

Weltmeister Michael Schumacher hat bei der Formel-1-Premiere in Bahrain alle Konkurrenten in die Wüste geschickt.

Michael Schumacher gewann am Sonntag in Sakhir souverän den Großen Preis von Bahrain und feierte damit einen Hattrick. "Platz eins und zwei – ein Traumergebnis", jubelte der sechsmalige Champion nach der "Champagner"-Dusche mit Rosenwasser. "Das war ein ganz, ganz fantastisches Wochenende." Sein brasilianischer Teamkollege Rubens Barrichello sorgte als Zweiter für den zweiten Saison-Doppelerfolg der Roten. Der Brite Jenson Button wiederholte im BAR-Honda seinen dritten Platz von Malaysia.

Williams-BMW-Pilot Juan Pablo Montoya büßte wegen eines Getriebeschadens gegen Rennende einen scheinbar sicheren Podiumsplatz ein und wurde bis auf Rang 13 durchgereicht. Ralf Schumacher verspielte im zweiten weiß-blauen Boliden durch eine frühe Kollision eine Spitzenposition, belegte aber immerhin noch den siebten Platz. Für McLaren-Mercedes endete das Rennen mit einer erneuten Pleite: Kimi Räikkönen schied wieder wegen eines Motorschadens schon in der 9. Runde aus; für David Coulthard kam das Ende wegen eines technischen Defektes sechs Runden vor Schluss. Nick Heidfeld kam auf den 15. Platz.

Der von der Pole Position gestartete Michael Schumacher verteidigte seine Spitzenposition beim Start vor Barrichello und Montoya und baute diese kontinuierlich aus. Auch der erste Boxenstopp des Ferrari-Piloten in der zehnten Runde brachte keine Verschiebungen. Im Gegenteil: Schumacher nahm auf dem 5,417 km langen Kurs seinen Verfolgern weitere Sekunden ab. Auch der zweite Tankdurchgang änderte am insgesamt unspektakulären Rennverlauf an der Spitze nichts. Nachdem alle abgefertigt waren, führte weiterhin der Weltmeister vor seinem Teamkollegen und Montoya. Das gleiche Bild auch nach dem dritten Boxenstopp. Erst als der Kolumbianer technisch bedingt zurückfiel, konnten ihn Button und neun weitere Piloten problemlos überholen. "Das größte Problem war, auf der Ideallinie zu bleiben", beschrieb Schumi die Bedingungen. "Man durfte nicht zu sehr pushen und nicht zu viel wollen."

Ralf Schumacher verschenkte seine Chancen auf einen Podiumsplatz schon früh. Der Rheinländer musste in der siebten Runde nach einer Kollision bei einem Überholmanöver mit BAR-Widersacher Takuma Sato ins Sandbett und danach zur Reparatur seines Williams-BMW an die Box. Ralf Schumacher fiel dadurch zunächst vom 5. auf den 15. Rang zurück, konnte nach einer Aufholjagd aber wenigstens in die Punkteränge fahren. Mit dem Maximum von 30 Punkten baute Michael Schumacher seine WM-Führung weiter aus und unterstrich eindrucksvoll seine Favoritenrolle auf den siebten Titelgewinn. Barrichello (21) ist Zweiter vor Button (15) und Montoya (12). Ralf Schumacher hat als Siebter nun sieben Zähler.

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