Alonso

Die besten Bilder aus Spielberg

Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg Die besten Bilder aus Spielberg

Formel 1: Wohin geht Alonso?

— 06.07.2017

Alonso glaubt an Ferrari-Deal

Fernando Alonso will wieder in ein Top-Cockpit. Weil die Türen bei Mercedes zu sind, liebäugelt der Spanier nun wieder mit seiner alten Liebe Ferrari.

Formel-1-Superstar Fernando Alonso (37) überrascht immer wieder. In Österreich saß er am Donnerstag schon am frühen Morgen mitten im Mediencafé, vertieft in ein Gespräch mit einem FIA-Mann über Verbesserungsmaßnahmen seiner Kart-Bahn in seiner Heimatstadt Oviedo. Erst nach zehn Minuten erkannten die Hostessen, wer da unerwartet unter den Medienvertretern saß und baten um ein Selfie. In Baku zwei Wochen vorher stieg der spanische Doppelweltmeister im Hilton-Hotel in den Fahrstuhl zum ABMS-Reporter und gab offen zu, dass er 2018 eine sehr gute Alternative zu einem Mercedes-Angebot hätte. Er meinte - ohne den Namen auszusprechen - Ferrari.

In der Tat: Eine Rückkehr Alonsos zu Ferrari ist nicht mehr unwahrscheinlich. ABMS erfuhr: Ferrari-Präsident Sergio Marchionne persönlich redet gerade mit Alonso und dessen Berater Flavio Briatore. Briatore spricht plötzlich auch offen über die Möglichkeit, dass sein Schützling 2018 zu Ferrari wechseln könnte. Auch, weil die Bosse, mit denen sich Alonso in seiner Zeit bei der Scuderia von 2010 bis 2014 angelegt hatte, nicht mehr da sind: Ex-Präsident Luca di Montezemolo und sein damaliger Teamchef Marco Mattiacci. Beide wurden von Marchionne persönlich entsorgt. Ein weiteres Indiz: Alonso bezeichnet die Jahre bei Ferrari als "schönste Zeit, die ich in der Formel 1 hatte."

Alonso wurde mit Ferrari dreimal Vizeweltmeister

Klar ist: Nur bei Ferrari oder Mercedes würde Alonso seine Formel-1-Karriere fortsetzen. Mercedes ist eher unwahrscheinlich. Der Vorstand in Stuttgart hat dem Spanier sein Verhalten in der Saison 2007 bei McLaren-Mercedes immer noch nicht verziehen. Damals kam es zum Eklat und zur Trennung, als der Spanier am Ende bei der so genannten Spionageaffäre das eigene Team anschwärzte.

Fest steht auch: Weder Lewis Hamilton noch Sebastian Vettel wollen Alonso an ihrer Seite sehen. "Ich bin happy mit meinem momentanen Teamkollegen (Valtteri Bottas, die Red.)", sagt Mercedes-Superstar Lewis Hamilton. "Mir ist Kimi lieber", gibt Vettel zum Besten. Fest steht aber auch: Die neue Formel-1-Führung von Liberty Media will Alonso wieder um den Titel kämpfen sehen und unterstützt Briatore deshalb bei seinen Plänen. Und dass Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff noch nicht mit dem Finnen Bottas verlängert hat, hat auch indirekt mit Alonso zu tun. Denn sollte er zu Ferrari gehen, könnte Vettel aus Enttäuschung darüber der Scuderia den Rücken kehren. Und wäre dann frei für Mercedes.

Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung