Die besten Bilder aus Mexiko

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Formel 1: Zoff bei Red Bull und Ferrari

— 31.10.2016

Vettel und Verstappen unter Beschuss

Riesen-Ärger zwischen Sebastian Vettel und Max Verstappen. Beide werden nach dem Mexiko GP bestraft. Daniel Ricciardo ist der lachende Dritte.

Nach 19 Rennen liegen die Nerven bei allen blank… Besonders Max Verstappen und Sebastian Sebastian Vettel stehen nach dem GP Mexiko im Kreuzfeuer der Kritik. Vettel hatte nachträglich eine 10-Sekunden-Strafe bekommen, die ihn von Platz drei auf fünf zurückfallen ließ. Grund: gefährliches Fahren gegen Daniel Ricciardo. Vettel hatte in der Bremszone leicht die Spur gewechselt und den Australier so in eine Falle fahren lassen. Red Bull-Pilot Max Verstappen wurde indes durch eine 5-Sekunden-Strafe von Platz drei auf vier zurückgeworfen. Der Holländer hatte in Kurve eins im Duell mit Vettel abgekürzt und den so gesicherten Platz nicht hergeschenkt. Nach dem Rennen hetzte jeder der Protagonisten gegen jeden. Die Kriegsschauplätze im Überblick.

Vettels Podium-Freude war nur von kurzer Dauer

Vettel vs. Verstappen:
Der Ferrari-Star hatte den jungen Holländer kurz vor Schluss im Kampf ums Podium attackiert. Vorbei kam Vettel aber nicht am Red Bull, weil Verstappen in Kurve eins abgekürzt hatte. Der Hesse sauer: "Danach hat er mich mehrere Male einem Bremstest unterzogen, um mich für Ricciardo aufzuhalten. Ich mag Max wirklich, er ist ein talentierter Junge. Aber mit solchen Manövern schadet er sich mehr, als dass er sich hilft.“
Das Endergebnis hier im Überblick: Das Rennen in Mexiko

Verstappen vs. Vettel: Um von sich selbst abzulenken, verpetzte der Red Bull-Shootingstar seinerseits Sebastian Vettel: „Seb hat sich gegen Daniel (Ricciardo; d. Red.) beim Bremsen bewegt. Das konnte ich im Spiegel sehen. Wenn ich das mache, mache ich es wenigstens gut. Er hat es schlecht gemacht.“ Dann verurteilte er Vettels Schimpftiraden  Hintergrund: Der Heppenheimer hatte in den Boxenfunk geflucht, weil Verstappen nicht sofort bestraft worden war, und ließ Rennleiter Charlie Whiting ausrichten: „Fuck off!“ Nach dem Rennen hatte Vettel sich bei Whiting dafür entschuldigt. Verstappen hetzte dennoch: „Er ist einfach ein sehr frustrierter Kerl im Moment. Er schimpft und schreit über den Funk, benutzt schlechte Wörter. Vielleicht muss er wieder zur Schule, um zu lernen, wie man sich benimmt.“

Ricciardo vs. Vettel: Auch Verstappens Teamkollege war nicht gut auf Vettel zu sprechen. Im Kampf um Platz vier hatte ihm der Deutsche zwei Runden vor Schluss die Tür vor der Nase zugehauen. „Jetzt lacht Seb auf dem Podium, aber für mich hat er nicht verdient, da oben zu stehen“, polterte der Australier.  „Er hat beim Bremsen die Linie gewechselt. Er war außen, ich hatte ihn innen ausgefuchst. Dann hat er sich erneut bewegt, um seinen Fehler gutzumachen.“

Ricciardo war gar nicht happy über Vettels Manöver

Marko vs. Vettel: Selbst sein alter Mentor lederte gegen Vettel! Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko nach dem Rennen bei Sky: „Seine Wortwahl ist nicht gerade die allerfeinste. Die ganze Situation ist eines vierfachen Weltmeisters nicht würdig.“ Marko weiter ironisch: „Ich hab noch nie so eine exzellente Spurveränderung beim Bremsen gesehen wie von Vettel, als er Ricciardo abgedrängt hat – er zieht voll nach links rein – genau das, was durch die Verstappen-Regel verhindert werden sollte.“
So lief der Mexiko GP: Hamilton gewinnt vor Rosberg

Lauda vs. Verstappen: Markos Landsmann Niki Lauda stellte sich nach dem Rennen auf Ferraris Seite, ätzte gegen Verstappen: „Das ist zu arrogant und geht sich in meinen Augen nicht aus. Er rammt Nico am Start, was dem armen Nico fast die WM gekostet hätte. Er muss aufhören so großkopfert Autorennen zu fahren. Mega-Talent hat er. Aber er macht sich mit seiner aggressiven Fahrweise auch immer alles kaputt.“ Fast hätte Verstappen damit auch ins WM-Rennen eingegriffen. Erst schob er Rosberg am Start von der Strecke, ein weiterer Überholversuch scheiterte, als sich Verstappen verbremste.

Rosberg vs. Verstappen: Der WM-Leader ärgerte sich über Verstappen: „Da kann ein Red Bull-Kamikaze kam von hinten an, hat mich erwischt und angerempelt. Ein Harakiri-Manöver!“

Danner vs. Verstappen: RTL-Experte Christian Danner hat ebenfalls eine Meinung zu Verstappens Manöver gegen Vettel: "Der braucht ein Rennen Sperre, sonst fährt er beim nächsten Rennen genau so weiter", sagt der Ex-Pilot."Verstappen bekommt dauernd gesagt, wie gut er ist. Und offensichtlich wird er auch vom Team motiviert, so hart wie möglich zu fahren. Und das führt dann zu solchen Aktionen, denn es war ja nicht die erste. Es war höchste Zeit für eine Strafe, denn er ist zwar ein super Fahrer, aber er fährt oft unfair. Das ist finde ich überflüssig, das kann er sich sparen. Er kann auch so ein klasse Mann sein."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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