Die besten Bilder aus Japan

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Formel 1: Zündkerze sorgt für Vettel-K.O.

— 08.10.2017

Gelbe Karte fürs Pinkeln

Viel bitterer hätte der Japan GP für Sebastian Vettel nicht laufen können. Schon nach wenigen Runden scheidet der Deutsche mit einem Defekt aus.

Ein Tag zum Vergessen für Sebastian Vettel. Erst der WM-K.O., dann auch noch eine Verwarnung wegen eines Gangs aufs Klo... Vettel hatte den Beginn der Nationalhymne in der Startaufstellung zum Großen Preis von Japan verpasst, bekam dafür nach dem Rennen eine Verwarnung. Für den Ferrari-Star ist das schon die zweite in dieser Saison. Eine dritte gelbe Karte zieht eine Strafe nach sich. Und wo war Vettel? Nach ABMS-Informationen auf der Toilette...

Da wusste der Deutsche schon, dass es schwer werden würde mit der Aufholjagd auf Lewis Hamilton. Der WM-Killer: Bereits in der Startaufstellung arbeiten die Ferrari-Mechaniker hektisch am Motor. Laut Pressesprecher Alberto Antonini funktioniert eine Zündkerze nicht richtig.

Die Mechaniker arbeiten vor dem Start am Motor...

Am Start kommt Vettel noch gut weg, wird dann aber von Max Verstappen kassiert. Vettel funkt: "Keine Power." Nach und nach wird der Heppenheimer von weiteren Konkurrenten geschnupft. Auch eine Safety-Car-Phase kann den Ferrari nicht retten. In Runde vier wird er vom Kommandostand gebeten, sein Auto in die Box zu fahren.

Weltmeister Nico Rosberg sagt auf Sky: "Das ist ein sehr, sehr harter Moment für einen Fahrer. Es sah so gut aus, er hat alle Chancen das Rennen zu gewinnen. Wenn die Technik einen dann so im Stich lässt, ist das wirklich schrecklich."

Nach Hamiltons Sieg wächst Vettels Rückstand in der WM auf 59 Punkte. 100 Zähler sind noch zu vergeben. Nach dem Malaysia GP und Vettels Motorproblemen im Qualifying ist es das zweite Mal in Folge, dass der Antrieb den Deutschen im Stich lässt. Jetzt kann ihm nur noch ein Wunder helfen!

Vettel geriet von Beginn an unter großen Druck

Vettel flüchtet vom Suzuka Circuit, als Hamilton in Runde 25 als Führender gerade an die Box kommt. Vorher umarmt der Deutsche noch Teamchef Maurizio Arrivabene, stellt sich den TV-Kameras: "Die Enttäuschung ist groß", gibt er zu. "Nach dem Start war schon keine Leistung da. Wir haben noch versucht das zu retten, haben es aber nicht geschafft."

Den Finger legt er dennoch nicht in die Ferrari-Wunde: "Wir sind alle am Limit und manchmal gehen Dinge halt auch kaputt. Die Zündkerze war eingefahren und alles. Wir wissen noch nicht, was der Grund war, warum sie nicht gearbeitet hat. Der Speed ist da. Dass solche Dinge passieren, ist bitter."

Noch schlimmer: Vettel glaubt, dass er Hamilton am Start ohne die Probleme kassiert hätte. "Schon in der Formationsrunde keine Leistung, sonst wäre ich am Start vorbeigekommen."

Rosberg erkennt in so einem Moment aber auch die Vettel-Stärke: "Er stellt sich trotzdem immer hinters Team. Das ist wichtig für den langfristigen Erfolg. Das hat Michael Schumacher auch immer gemacht."

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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