Formel-3000-Meisterschaft in Monaco

Formel-3000-Meisterschaft in Monaco

— 02.06.2003

Spitzenreiter bremst zu früh

Björn Wirdheim hat mit einem dummen Fehler den Sieg in Monaco verschenkt. Der deutsche Tony Schmidt kam erst gar nicht bis ins Ziel.

Ein Kuriosum hat den vierten Lauf zur Internationalen Formel-3000-Meisterschaft in Monaco entschieden. Nach einer fehlerlosen Fahrt durch die Straßenschluchten des Fürstentums bremste der Gesamtführende wenige Meter vor dem Ziel ab, um an der Boxenmauer seinen Mechanikern zuzuwinken. Wirdheim wurde dabei aber so langsam, dass der Däne Nicolas Kiesa noch an ihm vorbeifuhr und mit 0,895 Sekunden Vorsprung den ersten Sieg seiner Karriere erbte. Dritter wurde der Italiener Raffaele Giammaria. "Es war ein dummer Fehler. Es tut mir Leid", sagte der Schwede nach dem Missgeschick.

Wirdheim verteidigte auch mit Platz zwei seine überlegene Führung in der Gesamtwertung. Er rangiert mit 34 Punkten vor den punktgleichen Giorgio Pantano (Italien) und Ricardo Sperafico (Brasilien/beide 16). Für den einzigen deutschen Starter, Tony Schmidt aus Solingen, war das Rennen wie schon vor zwei Wochen in Spielberg vorzeitig zu Ende. Wegen eines technischen Defekts schied er nach 25 Runden aus. Für Aufregung sorgte in dem ungewöhnlichen Rennen auch ein spektakulärer Unfall. Der Italiener Vitantonio Liuzzi krachte seinem Landsmann Enrico Toccacelo ins Heck; das Liuzzi-Fahrzeug stieg auf. Beide Fahrer blieben unverletzt.

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