Formel 4

Formel 4: Mini-Schumi Schnellster

— 06.04.2016

Jagd auf zwei Titel

Mick Schumacher brannte bei den Testfahrten der ADAC Formel 4 in Oschersleben die Bestzeit in den Asphalt. Am Wochenende startet er in Italien.

Der zweite Schuss muss sitzen. Mick Schumacher (17), Sohn von Formel-1-Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, geht 2016 erneut in der ADAC Formel 4 an den Start. Dort wurde er letztes Jahr drittbester Neuling. Jetzt greift er nach dem Titel. Ex-Formel-Fahrer und Mit-Initiator der Formel 4, Gerhard Berger, sagt zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Neben dem öffentlichen Druck kommt jetzt auch noch der sportliche Druck dazu. Im zweiten Jahr muss der Titel sein Ziel sein. Das macht es für ihn nicht einfacher.“
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Mick Schumacher geht in seine zweite Formel-Saison

FIA-Präsident Jean Todt sieht es ähnlich: „Mick ist fantastisch, ein großartiger Junge! Dass er Talent hat, steht außer Frage. Jetzt wird es darauf ankommen, wie er mit dem Druck umgeht, der von Rennserie zu Rennserie steigen wird.“

Bei den Testfahrten in Oschersleben in dieser Woche hielt er den Druck bereits stand: Bestzeit unter 38 Fahrern! In drei von sieben Testsessions stand Schumacher an der Spitze. Logisch, dass er den Saisonstart am 16. April in Oschersleben nicht mehr erwarten kann: „Ehrlich gesagt soll es aber jetzt auch endlich losgehen, damit wir wirklich sehen, wo wir stehen“.
Schumi III wird 2016 von der italienischen Erfolgsmannschaft Prema Power betreut. Bei den Tests ihm dich auf den Fersen: Jannes Fittje, der für das Team von Micks Onkel Ralf Schumacher (40) fährt. Drittschnellster Fahrer war Mike David Ortmann, wie Fittje ein Förderkandidat der Deutschen Post Speed Academy.

Auch Onkel Ralf Schumacher hat ein Formel-4-Team

Parallel zur deutschen Formel 4 bestreitet Mick Schumacher auch die italienische Formel-4-Meisterschaft. Dort steigt der Auftakt bereits an diesem Wochenende in Misano. Einer von 40 Gegnern wird dort Manuel Maldonado (15), der Cousin von Ex-Formel-1-Pilot Pastor Maldonado (30). In Italien werden die gleichen 160 PS starken Tatuus-Abarth-Flitzer eingesetzt wie in Deutschland.
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Autor: Michael Zeitler

Fotos: ADAC

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