Formel E

Formel E bleibt in Berlin

— 15.02.2016

Neuer Kurs am Alexanderplatz

Der Lauf der Formel E in Deutschland ist gesichert: Die Elektro-Rennserie bleibt nun doch in Berlin, weicht aber von Tempelhof zum Alexanderplatz aus.

Die deutschen Fans der Formel E können aufatmen: Die erste vollelektrische Rennserie wird auch in ihrer zweiten Saison Station in Deutschland machen. Austragungsort bleibt die Hauptstadt Berlin. Gefahren wird aber nicht wie im Vorjahr auf dem Gelände des ehemaligen Stadtflughafens Tempelhof, da dort mittlerweile Flüchtlinge untergebracht sind. Die neue Location wird noch spektakulärer: Direkt unter dem 368 Meter hohen Fernsehturm gibt die Formel E in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes Gas! Eine erste Animation der neuen Strecke mitten im Herzen der Stadt sehen Sie hier:
Bereits zuletzt hatte sich angedeutet, dass der deutsche ePrix wohl doch in der Bundeshauptstadt verbleiben wird. Nach der Tempelhof-Absage war zunächst der Norisring in Nürnberg ins Visier für eine potenzielle Austragung geraten. Diese Pläne konnten aus terminlichen Gründen und wegen der knapp werdenden Zeit jedoch nicht umgesetzt werden. Auch über ein Rennen in München war anschließend spekuliert worden, nun aber steht fest: Die Formel E fährt am 21. Mai 2016 erneut in Berlin. Besonderheit: Am gleichen Tag findet abends im Berliner Olympiastadion das DFB-Pokalfinale statt. Fans dürfen sich also auf einen vollgepackten Sporttag in der Hauptstadt freuen.

Attraktive Location mitten in der Hauptstadt: Der Fernsehturm gehört zu den Wahrzeichen Berlins

Der neue Kurs soll 2,030 Kilometer lang sein. "Es sind tolle Nachrichten, dass es uns gelungen ist innerhalb Berlins einen neuen Austragungsort zu finden", zeigte sich Formel-E-Boss Alejandro Agag erleichtert. Der Spanier betonte: "Deutschland ist ein unglaublich wichtiger Markt für die Formel E." Entsprechend groß war die Freude auch beim einzigen deutschen Formel-E-Team Abt Schaeffler Audi Sport. "Die Formel E hat damit wieder bewiesen, wie flexibel sie auf Herausforderungen reagieren kann. Natürlich hatte Tempelhof seinen eigenen Charme, aber auch die neue Strecke direkt am 'Alex' hat das Zeug zu einem Highlight im Kalender", erklärte Teamchef Hans-Jürgen Abt.
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Sohn Daniel Abt, neben Nick Heidfeld einer von zwei deutschen Startern in der Serie, reagierte ebenso voller Vorfreude auf das Stattfinden seines Heimrennens. "Eine tolle alternative Location mit viel Charakter! Das Layout sieht interessant aus und scheint mit den langen Geraden und Spitzkehren auch ein spannendes Rennen zu versprechen", bewertete Abt aus Fahrersicht. Aufpassen muss er Ende Mai aber auf die Disziplin am Abend vor dem Rennen, denn Abt verriet: "Als wir letztes Mal in Berlin waren, sind wir in der Nähe des Alexanderplatzes in einem Restaurant und einer Bar gewesen... und jetzt fahren wir genau in diesem Teil der Stadt ein Rennen!"

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Formel E / Picture-Alliance

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