Formel E

Formel E: Deutsches Team siegt in Paris

— 23.04.2016

Di Grassi sprengt Franzosen-Party

Lucas di Grassi eilt in der Formel E in Richtung Meisterschaft: Der Brasilianer gewann beim Paris e.Prix. Citroën und Renault beim Heimspiel auf dem Podest.

Souveräner Sieg für Lucas di Grassi beim e.Prix im Herzen von Paris: Der Brasilianer setzte sich relativ ungefährdet vor Lokalmatador Jean-Eric Vergne und Sebastien Buemi durch. Den Vorschsprung in der Gesamtwertung hat Di Grassi auf seinen schärfsten Verfolger Buemi damit auf elf Punkte ausgebaut.

Die Top-3 in Paris: Vergne, Sieger Di Grassi, Buemi

Bereits am Start ging Di Grassi vorbei an Pole-Setter Sam Bird und in Führung, anschließend dominierte der Fahrer des deutschen Audi-Sport-Abt-Teams das Geschehen. Im Nacken saßen dem Brasilianer vor allem zu Beginn die beiden französischen Teams von Citroën DS Virgin und Renault e.dams, doch so wirklich war bei ihrem Heimspiel kein Kraut gegen Di Grassi gewachsen, dem der Sieg bereits vier Runden vor Schluss endgültig nicht mehr zu nehmen war, da das Safety-Car ausrückte.

Für mehr Spannung als an der Spitze war zumindest zeitweise im Verfolgerfeld gesorgt. Buemi, der nur von Startplatz acht aus losgefahren war, pflügte durchs Feld und immerhin bis aufs Podest. Vergne hingegen schnappte sich wie Di Grassi gleich am Start Bird - mit der Brechstange. Mit eben dieser setzte sich das kontaktfreudige Duell der beiden Kontrahenten auch in den folgenen Runden fort, einen Weg vorbei am Pariser fand Bird bei dessen Heimspiel aber nicht. Nach einem späten Verbremer Brids war das Duell der Teamkollegen dann endgültig ad acta gelegt, denn der Brite fiel auf den sechsten Platz zurück.

Di Grassi wirkt zunehmend wie der kommende Meister

Insgesamt war der siebte von elf Saisonläufen, auf der kürzesten Strecke des Jahres direkt um den berühmten Invalidendom, einer der ereignisärmeren. Einzig Neuling Qing-Hua Ma vom Aguri-Team sorgte für Action, damit gleichzeitig aber auch für das vorzeitige Rennende, weil er nach einem Abflug in die Mauer das Safety-Car auf den Plan rief und der e.Prix anschleißend nicht mehr freigegeben wurde.

Hinter den Top-3 belegte mit Nicolas Prost der nächste Lokalmatador den vierten Rang, auf Platz fünf folgte mit Stephane Sarrazin überdies ein weiterer Franzose. Bird, Robin Frijns, Antonio Felix da Costa, Bruno Senna und der Deutsche Daniel Abt vervollständigten am Samstag die Top-10. Für den anderen Deutschen Starter, Nick Heidfeld, war es eher ein Tag zum Vergessen: Nach einem Crash bereits im Qualifying wurde er schlussendlich Zwölfter - als Trostpreis gab es immerhin zwei Pünktchen für die schnellste Rennerunde.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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